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Dienstag, 12. November 2019 - 16:00 Uhr Drucken

Speyer-Ticker

Heizöl-Austritt in Speyer: Menge im Rhein laut Polizei unproblematisch

Einsatz am Speyerbach: Die Feuerwehr errichtet eine Ölsperre.

Einsatz am Speyerbach: Die Feuerwehr errichtet eine Ölsperre. ( Foto: Lenz)

[aktualisiert, 16 Uhr] Strafverfahren gegen 54- und 62-jährige Männer hat die Polizei nach einem Austritt von Heizöl in größerer Menge am Dienstag, 9.16 Uhr, in Speyer eingeleitet. Die giftige Flüssigkeit ist über den Kanal in den Nonnenbach gelangt und in Richtung Rhein geflossen. Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke und die städtische Umweltschutzbehörde waren unter anderem im Einsatz.

Laut Polizei ist beim Abpumpen eines Heizöltanks an einem Privathaus im St.-Klara-Kloster-Weg eine unbekannte Menge Heizöl ausgetreten. Die Feuerwehr sprach von mehr als 100 Litern. Vermutlich sei das Fassungsvermögen des Behälters überschritten gewesen, in den das Öl gepumpt wurde, aber das Überlaufen nicht rechtzeitig bemerkt worden. „Das ausgelaufene Heizöl ergoss sich in der Folge auf den St.-Klara-Kloster-Weg und gelangte in die Kanalisation und in den Woogbach und den Rhein“, informieren die Ermittler.

Die Feuerwehr hat nach eigener Mitteilung in der Petschengasse und kurz vor der Speyerbach-Mündung Ölsperren errichtet und so nach Polizei-Mitteilung die in den Rhein gelangte Menge so gering halten können, dass dort keine weiteren Maßnahmen zu treffen waren. Trotzdem habe die Stadt die nächsten Rheinanlieger informiert. Auch der zuständige Gewässerzweckverband ist eingeschaltet, um zu prüfen, ob das Öl Spuren am Bachufer hinterlassen hat. Die Feuerwehr war mit 18 Personen und sechs Fahrzeugen drei Stunden lang im Einsatz. Ein Fachkommissariat der Kriminalinspektion Ludwigshafen ermittelt wegen Boden- und Gewässerverunreinigung.

|pse

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