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Freitag, 18. Januar 2019 Drucken

Speyer: Lokalsport

„Regionalliga-Aufstieg ist gut möglich“

Fragen am Freitag: Schlüsselfigur Kevin Schwehm (25) ist bei Fußball-Oberligist TuS Mechtersheim rundum glücklich

Ball gewinnen und dann verteilen: Kevin Schwehm (links) vom TuS Mechtersheim gegen Trier.

Ball gewinnen und dann verteilen: Kevin Schwehm (links) vom TuS Mechtersheim gegen Trier. ( Foto: Lenz)

Kevin Schwehm (25) ist einer der Schlüsselspieler von Oberligist TuS Mechtersheim. Im Gespräch mit Nico Henrich erzählt er unter anderem über seinen Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft der Unter-18-Jährigen und einen Regionalliga-Aufstieg mit dem TuS.

Sie haben bereits verlängert. Ist es langfristig möglich und auch die Zielsetzung, mit dem TuS in die Regionalliga aufzusteigen?

Ja, da ich mich im Team des TuS Mechtersheim sehr wohlfühle, habe ich meinen Vertrag vorzeitig für die nächste Runde verlängert. Durch die starke Aufstellung in unserem Team ist ein Aufstieg in die Regionalliga gut möglich und würde uns natürlich auch sehr freuen.

Was macht TuS Mechtersheim aus?

Wir haben in unserer Mannschaft einen Teamspirit, wie ich ihn bisher nur selten erlebt habe. Das Kicken macht so natürlich besonders viel Spaß. Dazu trägt aber auch unser tolles Trainerteam und die gute Arbeit aller Verantwortlichen um das Team bei.

Welche Stärken bringen Sie mit?

Ich glaube, ich profitiere sehr von den Erfahrungen, die ich im Fußball schon gemacht habe. Dadurch bringe ich eine gewisse Ruhe und Präsenz auf den Platz, was im zentralen Mittelfeld sehr wichtig ist. Zudem bin ich im Zweikampf sehr stark und verfüge über eine gute Übersicht. So kann ich die gewonnenen Bälle gut verteilen.

Welche Erfahrungen bringen Sie aus der U18-Nationalmannschaft und der Zeit beim 1. FC Kaiserslautern mit?

In der Jugend des FCK habe ich gelernt, wie wichtig der Zusammenhalt in der Mannschaft ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als Team mit Ehrgeiz und Wille alles erreichen kann. Durch das häufige und intensive Training habe ich zudem eine gewisse Disziplin entwickelt und gelernt, über meine Grenze zu gehen, wovon ich heute noch profitiere.

Wie sehen Sie als ehemaliger FCK-Spieler die aktuelle Situationen?

Als ehemaliger Spieler des FCK finde ich es sehr schade, dass es für den Verein momentan nicht so gut läuft. Ich hoffe sehr, dass der FCK an seine früheren Erfolge anknüpfen kann und es schafft, bald wieder aufzusteigen.

Wie kam es zur Einladung der Nationalmannschaft?

Ich habe damals mit der Südwestauswahl am Länderpokal-Sichtungsturnier des DFB teilgenommen. Daraus ergab sich dann die Einladung zur U18-Nationalmannschaft.

Was fehlte am Ende zum Profi?

Dafür, dass ich kein Profi wurde, haben sicher mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Ausschlaggebend waren unter anderem mehrere Verletzungen im letzten Jahr der A-Jugend.

Welcher Moment aus Ihrer Laufbahn ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Ein Highlight war das DFB-Pokalspiel mit dem SC Hauenstein gegen Bayer Leverkusen im Herbst 2016. In dem Spiel haben wir uns gut gegen die Profis behauptet und den Zuschauern ein spannendes Spiel gezeigt. Kurz vor Schluss hätten wir sogar fast noch den Ausgleich geschafft. Außerdem waren das Spiel mit der Nationalmannschaft gegen die Ukraine und der Gewinn der südwestdeutschen Meisterschaft der A-Jugend-Bundesliga mit dem FCK sowie das darauf folgende Endspiel um die deutsche Meisterschaft in Wolfsburg sehr besondere Momente.

Wie waren die 45 Minuten, in denen Sie gegen die Ukraine spielten?

Das Spiel hatte ein hohes Tempo und Niveau. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit so guten Fußballern zu spielen. Es war natürlich auch ein ganz besonderes Gefühl, in Kiew für Deutschland auf dem Platz zu stehen. |nihe

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