St Ingbert Unfallzahlen in saarpfälzischer Stadt stabil, aber zwei Menschen sterben auf den Straßen

Die St. Ingberter Polizei hat ihre Verkehrsunfall-Statistik für 2019 vorgelegt.
Die St. Ingberter Polizei hat ihre Verkehrsunfall-Statistik für 2019 vorgelegt.

Erstmals seit 2015 gab es im vergangenen Jahr in St. Ingbert wieder Verkehrstote zu beklagen. Insgesamt registriert die Polizei für 2019 die Zahl von 1413 Verkehrsunfällen in der saarpfälzischen Stadt. Das sind 15 mehr (etwa 1,1 Prozent) als 2018. „Aufgrund des geringen Wertes könnte man die Unfallzahlen als annähernd gleichbleibend bezeichnen“, bilanziert Torsten Towae, der stellvertretende Leiter der St. Ingberter Polizei.

Seine Statistik weist für 2019 zwei Verkehrstote im Stadtgebiet aus. Saarlandweit seien es im Vorjahr 26 Todesopfer auf den Straßen gewesen.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion St. Ingbert wurden anno 2019 bei 140 Unfällen (2018: 151), 181 Verletzte (2018: 203) registriert. Die Zahl der Schwerverletzten ist von 31 auf 27 wieder leicht gesunken, nachdem sie im Jahr davor sprunghaft angestiegen war. Die Anzahl der Leichtverletzten sank von 172 im Jahr 2018 auf zuletzt 152.

Starker Zuwachs bei Alkoholunfällen

Aus der jetzt vorgelegten Statistik ergibt sich, dass in St. Ingbert die Verkehrsunfälle, die auf Alkoholeinfluss zurückzuführen sind, im vergangenen Jahr von 19 auf 22 zugenommen haben – ein Plus von 15,8 Prozent.

Wie in den Vorjahren lagen die häufigsten Unfallursachen in Fehlern beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren. Es folgen zu geringer Abstand, das Missachten der Vorfahrt sowie zu hohe Fahrgeschwindigkeit.

Towae: „Im Inspektionsbereich St. Ingbert kam es 2019 zu 408 Fällen von Verkehrsunfallflucht. Von diesen konnten 134 aufgeklärt werden.“ 2018 seien 389 Fluchten angezeigt und davon 127 aufgeklärt worden.

Die meisten Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, nämlich 29, hätten 2019 die 55- bis 64-Jährigen verursacht, gefolgt von den 45- bis 54-Jährigen (22) und den 18- bis 24-Jährigen (21).

x