Homburg Bund nimmt Homburg in Innenstadt-Förderprogramm auf

Mit Fördergeldern vom Bund soll der Homburger Innenstadt aus dem Corona-Tief geholfen werden.
Mit Fördergeldern vom Bund soll der Homburger Innenstadt aus dem Corona-Tief geholfen werden.

Für Projekte zur Wiederbelebung der Innenstadt nach Corona bekommt Homburg 605.000 Euro vom Bundesbauministerium. Im Sommer waren deutsche Kommunen aufgerufen, beim Bund Vorschläge für Projekte in ihren Stadtkernen einzureichen.

Homburg hat mitgemacht. Am Dienstag, 30. November, traf im Rathaus per E-Mail die Nachricht ein, dass das Fördergeld fließen werde. „Homburg wird in das Bundesprogramm ,Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren’ aufgenommen“, bestätigt Rathaussprecher Jürgen Kruthoff einen entsprechenden Hinweis des saarpfälzischen Bundestagsabgeordneten Esra Limbacher (SPD).

Im September hatte Dagmar Pfeiffer, die Chefin des Homburger Rathausamtes für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, den Antrag vor dem Stadtrat erläutert. Jetzt müsse das eingereichte Projekt detaillierter ausgearbeitet werden. Laut Esra Limbacher soll die Bundesförderung dazu beitragen, „dass in der Homburger Innenstadt ein innovatives Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot wachsen kann“, mit begrünten Aufenthaltsplätzen für die Bevölkerung.

Am Konzept muss noch gefeilt werden

Zwar hatte Axel Ulmcke (Freie Wähler), der Homburger Beauftragte für Stadtmarketing, vor dem Stadtrat erklärt, dass bis dato „noch kein fix und fertig ausgearbeitetes Konzept“ vorliege. Doch dieses könne man zusammen mit Bürgern auf „Innenstadtforen“ entwickeln. Ulmcke und Pfeiffer schlugen auch eine professionelle Befragung der Kunden und Haushalte in der Innenstadt vor, um herauszufinden, was diese in Homburg gerne anders hätten. Vor allem wollen die beiden Stadtmarketing-Fachleute mehr Kultur in die City holen – „im Sinne einer attraktiven Kultur-Muschel“, wie es Ulmcke im September formuliert hatte.

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