Rhein-Pfalz Kreis Zur Sache: Das neue Konzept für die Jugendarbeit in der VG

, Billard, Gesellschaftsspiele oder Karten spielen oder einfach nur beisammen sitzen und sich unterhalten – das können Kinder und Jugendliche nach wie vor in den Jugendtreffs der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim. Künftig soll die Jugendarbeit aber etwas offener gestaltet werden (wir berichteten). Das neue Konzept sieht erweiterte Öffnungszeiten, mehr überörtliche Workshops, Freizeiten und Ausflüge (zum Beispiel zum Großniedesheimer Außengelände mit Kletterwand und Sportanlage) und mehr Angebote für Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren vor. Mit Ausnahme von Heßheim, das zwar an überörtlichen Aktivitäten weiter teilnimmt, seinen Jugendraum aber in Eigenregie betreuen will, haben alle Ortsgemeinden zu Beginn des Jahres die Betreuung der Kinder- und Jugendtreffs an die VG übertragen. Geregelt ist das in Kooperationsverträgen zwischen Orts- und Verbandsgemeinde. Die Personalkosten für die drei Erzieher – Carmen Wendel mit 39 Wochenstunden, Christian Bach-Härdle mit 16 Wochenstunden und Sabine Feickert mit 19,5 Wochenstunden – liegen bei 116.000 Euro im Jahr, erklärt Verbandsbürgermeister Michael Reith (SPD). Für die überörtlichen Veranstaltungen wie etwa Ferienzeltlager zahle die VG, die Öffnungszeiten der einzelnen Jugendräume rechne die VG mit der jeweiligen Ortsgemeinde ab, so der VG-Chef. Damit soll die Bezahlung der Jugendarbeit gerechter werden: Möchte ein Dorf die Öffnungszeiten seines Jugendraums erweitern, zahlt sie künftig auch mehr. „Wir sind froh, dass wir die Stundenzahl der dritten Stelle erhöhen konnten“, sagt Reith. Bisher umfasste die Stelle, die Sabine Feickert übernommen hat, lediglich acht Arbeitsstunden pro Woche. (nasu)