Rhein-Pfalz Kreis Zick-Zack-Linien und Schilder
«Mutterstadt.»Eigentlich herrscht in dem engen Teil der Unteren Kirchstraße in Mutterstadt im Bereich der Einmündung in die Oggersheimer Straße Parkverbot. Da es oft ignoriert wird, hat das Gremium für Verkehrsfragen nun veranlasst, das Verbot deutlicher hervorzuheben – eventuell durch Zick-Zack-Linien auf der Fahrbahn, aber auch entsprechende Verbotsschilder sind denkbar.
„Wer die Straßenverkehrsordnung kennt, sollte eigentlich wissen, dass Parken in diesem Bereich nicht erlaubt ist“, sagte der Beiratsvorsitzende und Beigeordnete Volker Strub (FWG). Werde trotzdem geparkt, wäre nämlich für Rettungsfahrzeuge im Ernstfall kein Durchkommen möglich. Zuvor hatte Gremiumsmitglied Barbara Röbel (SPD) darauf hingewiesen, dass es dort keine Verbotsschilder gebe. Die oft problematische Parksituation vor Kindertagesstätten sei ihr bekannt, erklärte die Gemeindeverwaltung. Der protestantische Kindergarten I in der Unteren Kirchstraße stelle in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Parkverbote würden häufig einfach ignoriert. Oder wie es die Verwaltung ausdrückt: „Oftmals setzen gerade die Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen, die Voraussetzungen für die kritischen Situationen.“ Vor diesem Hintergrund wollte Strub eine Diskussion über eventuelle Lösungsvorschläge anregen. Möglich wären ihm zufolge etwa die Umwandlung der Unteren Kirchstraße in einen verkehrsberuhigten Bereich, das Einführen einer Einbahnstraßenregelung, eine Kombination der ersten beiden Optionen sowie das Anordnen eines zusätzlichen Halteverbots in jenem engen Abschnitt der Straße. Isabel Schneider (SPD) interessierte, ob eine Einbahnstraße helfen würde. Strubs Antwort: „Da würde uns wohl gar nichts helfen. Die fahren ihre Kinder so oder so hin.“ Röbels Hinweis auf das falsche Abstellen von Firmenwagen eines dort ansässigen Unternehmens kommentierte er mit der Feststellung, jener Betrieb habe auch viel Geld als Strafe zahlen müssen. Zugleich warnte der Beigeordnete vor teuren Aktionen. „Denn die Frage ist, ob sich das größte Problem nicht in zwei oder drei Jahren von alleine löst, wenn der Kindergarten wegkommt“, sagte er. Daher schlug er vor, das Parkverbot deutlicher hervorzuheben – mit Zick-Zack-Linien und gegebenenfalls einem Verbotsschild. Beides könne vergleichsweise schnell und günstig umgesetzt werden. Mit dieser Lösung war das Gremium einverstanden.