Rhein-Pfalz Kreis Verwaltung braucht mehr Personal

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Die Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim muss einen Nachtragshaushalt erstellen, weil Mitarbeiter höher eingruppiert werden müssen. Außerdem hat ein Gutachten ergeben, dass der Verwaltung drei Stellen fehlen. Der Stellenplan und die Personalkosten sind heute Abend (19 Uhr, Bürgerhaus Heßheim) Thema im VG-Rat.

Ende Februar war beschlossen worden, das Personalkonzept der neuen Verbandsgemeinde überprüfen zu lassen. Es hatte Anzeichen dafür gegeben, dass der neue Zuschnitt der Abteilungen und Sachgebiete einige Mitarbeiter überfordert (wir berichteten). Seit Anfang Oktober liegt nun das Gutachten der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz vor, und es bestätigt, dass die Kernverwaltung unterbesetzt ist: Es fehlen 3,16 Stellen. Das Büro empfiehlt, umgehend darauf zu reagieren. Das dürfte die Fraktionen, die bei der Haushaltsberatung im Mai eine Senkung der Personalkosten gewünscht hatten, enttäuschen. Zumal schon die Einstufung einiger Mitarbeiter in höhere Entgeltgruppen mit Kosten von 110.000 Euro verbunden ist. Die Gehaltserhöhungen sind laut Verwaltung nötig, weil die neue VG wesentlich mehr Einwohner hat als vorher jede der beiden Kommunen, bei denen die Mitarbeiter angestellt waren. Damit die Änderungen rückwirkend greifen, muss ein Nachtragshaushalt erstellt werden. Bürgermeister Michael Reith (SPD) weist in der Beschlussvorlage darauf hin, dass seit der Fusion sechs Kollegen ausgeschieden seien, was Einsparungen von 400.000 Euro gebracht habe. Als Folge der Kommunalreform wird es in der Ratssitzung zudem um die Zusammenführung der EDV-Anlagen in den beiden Rathäusern gehen, konkret um die Begleitung des Projekts durch eine Firma. Auch die Einrichtung einer gemeinsamen Telefonanlage steht an. Weitere Themen sind die Stromtankstelle in Lambsheim, ein FWG-Antrag auf Etablierung einer Weinhoheit für die Verbandsgemeinde und der Bericht des Rechnungsprüfungsamts, das unvermutet die Verbandsgemeindekasse unter die Lupe genommen hat. Bürgermeister Reith will schließlich noch über die Erweiterung der Beindersheimer Schule und die Verlegung des Wertstoffhofs berichten. (ww)

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