Rhein-Pfalz Kreis Verbandsgemeinderat legt Preisgeld fest

Wie soll die Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim künftig heißen, und wie soll ihr Wappen aussehen? Diese Fragen beschäftigen den VG-Rat in seiner Sitzung am morgigen Mittwoch. Dem Gremium liegen 14 Namens- und sieben Wappenvorschläge von Bürgern vor.
Die Verbandsgemeinde hat, wie berichtet, einen Ideenwettbewerb für einen neuen Namen und ein neues Wappen ausgerufen und will die drei besten Vorschläge und Entwürfe prämieren. Das Preisgeld soll der VG-Rat morgen Abend festsetzen; der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt für jede der beiden Kategorien 300 Euro für den ersten Platz, 150 für den zweiten und 50 Euro für den dritten Platz. Den Sitzungsunterlagen liegen sieben Wappenentwürfe bei, die der Rat wohl mal mehr, mal weniger ernst nehmen dürfte. Die Namensvorschläge reichen von der jetzigen Bezeichnung über die Festlegung auf den Verwaltungssitz Lambsheim und alle Ortsgemeinden verbindende Gewässer bis hin zu Fantasiebezeichnungen wie beispielsweise Leininger Rebengau. Erneut steht morgen das Thema Aufwandsentschädigung auf der Tagesordnung des Rats. Hinsichtlich der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen wurde die Hauptsatzung schon den aktuellen Vergütungssätzen angepasst. Dabei hat man laut Verwaltung die Gerätewarte vergessen. Sie sollen monatlich 30 Euro bekommen, was in der Satzung festgehalten werden muss. Feuerwehrleute, die in ihrem Beruf nicht angestellt, sondern selbstständig sind, sollen – so sieht es die Empfehlung der Verwaltung vor – künftig einen Verdienstausfall in Höhe von 20 Euro pro Stunde geltend machen können. Voraussetzung ist ein Antrag mit Nachweis und Begründung. Für Bürgermeister Michael Reith (SPD) empfiehlt der Haupt- und Finanzausschuss eine Dienstaufwandsentschädigung in Höhe von monatlich 196,85 Euro (wir berichteten). Dazu soll der Rat morgen seine Zustimmung geben. (ww)