Rhein-Pfalz Kreis Sperrmüll-Brand: Schaden von rund einer Million Euro

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Es spricht nichts dafür, dass es Brandstiftung war, so viel hat der Gutachter schon mal gesagt, der nach dem Brand der Sperrmüllaufbereitungsanlage bei der Recyclingfirma Zeller in Mutterstadt war. Ein abschließendes Gutachten gibt es laut Polizei aber noch nicht. Dafür eine Zahl: Auf rund eine Million Euro wird inzwischen der Schaden geschätzt, den die Flammen vor einer Woche anrichteten.

Während die Ermittler noch auf das Gutachten des Brandsachverständigen warten, ist der Betrieb bei Zeller wieder angelaufen. Der Sperrmüll wird mit mobilen Maschinen verarbeitet. Das ist eine Notlösung, aber immerhin geht es weiter. „Wir hatten zuerst Annahmestopp“, sagt Oliver Hauck von der Betriebsleitung des Unternehmens, das Sperrmüll für das Gebiet der Abfallwirtschaftsgesellschaft Ludwigshafen umschlägt. Hauck zufolge soll die Aufbereitungsanlage wieder aufgebaut werden, was zwischen vier und sechs Monate dauern wird. Das Feuer in der Anlage war am Freitagabend vor einer Woche ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit 33 Mann und sieben Fahrzeugen an. Die Mannschaft bekam die Flammen schnell in den Griff – allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten bis in die Nacht. Im September 2017 hat schon einmal Sperrmüll bei Zeller gebrannt. Riesige Flammen schlugen aus einer Lagerhalle. Der Müll musste mit Radladern ausgeräumt und separat gelöscht werden. Damals kamen die Ermittler zu dem Schluss, dass ein Blitzeinschlag das Feuer entfacht hat.

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