Waldsee RHEINPFALZ Plus Artikel Plan für Querungshilfe in Rehhütter Straße vorgestellt

Eine der Hauptverkehrsstraßen in Waldsee: die Rehhütter Straße.
Eine der Hauptverkehrsstraßen in Waldsee: die Rehhütter Straße.

Die Pläne für die Querungshilfe in der Rehhütterstraße in Waldsee nehmen Form an. Zuletzt wurden in einer Bauausschuss-Sitzung Entwürfe für das Vorgaben vorgestellt.

Das Thema hat den Ortsgemeinderat Waldsee schon viele Jahre beschäftigt. Anfangs hatte es, wie Ortsbürgermeisterin Claudia Klein (CDU) in der Sitzung des Bauausschusses erklärte, Anträge der SPD für einen Zebrastreifen gegeben: Denn an der Bushaltestelle in der Rehhütterstraße, der Ausfallstraße aus dem Ort in Richtung Norden, müssen Bürger, darunter viele Schüler, aus den Neubaugebieten Lausböhl und Nord-Ost die Straße überqueren, um die Bushaltestelle in die andere Fahrtrichtung zu erreichen. Ein Zebrastreifen wurde jedoch vom Landesbetrieb Mobilität abgelehnt. Verkehrszählungen hatten ergeben, dass nicht genug Fahrzeuge unterwegs sind, um einen Zebrastreifen genehmigen zu dürfen. 2017 hatte die CDU dann eine Querungshilfe, also eine Verkehrsinsel, beantragt.

Weiterer positiver Aspekt

Das Ingenieurbüro Krug hat dazu nun drei Entwürfe vorgelegt. Der Planungs- und Bauausschuss empfiehlt dem Rat nun folgende Variante, die sich nicht nur finanziell als am günstigsten erweist: Die Verkehrsinsel soll auf Höhe der mittleren Ausfahrt des Friedhofsparkplatzes gebaut werden. Nur dort kann die Fahrbahn auf beiden Seiten verschwenkt werden, sodass der Verkehr schon dadurch abgebremst wird. Direkt auf Höhe der Bushaltestelle wäre nur eine einseitige Verschwenkung möglich gewesen. Idealerweise würden Personen, die die Straße von der Friedhofseite überqueren, eine Rampe hinunter zu der Spielstraße parallel zur Rehhütterstraße und dann einige Meter weiter wieder hoch zur Bushaltestelle laufen. So hätte es der Planer Werner Krug am liebsten. Da aber, wie mehrere Ausschussmitglieder feststellten, die meisten Menschen den kürzesten Weg gehen, soll nun zusätzlich zur Rampe noch ein Gehweg direkt an der Rehhütter Straße bis zur Bushaltestelle mitgeplant werden – auch wenn das, wie Krug darlegte, nicht ganz so sicher sei. Rund 75.000 Euro wird diese Querungshilfe kosten, über die der Ortsgemeinderat am Donnerstag noch endgültig entscheiden muss.

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