Neuhofen
Neuhofen bleibt in Bewegung
Schon vor drei Jahren fiel Ortsbürgermeister Ralf Marohn (FDP) auf, dass die Spielplätze in Neuhofen nicht einladend wirkten. Die Spielgeräte waren in die Jahre gekommen und was defekt war, wurde größtenteils nicht ersetzt. In einem Sanierungskonzept wurde die schrittweise Erneuerung der Geräte beschlossen und größtenteils umgesetzt. Mit der Instandsetzung drei weiterer Plätze soll nun die Spielplatz-Aktion vorerst abgeschlossen werden. Hierfür wurden 150.000 Euro im diesjährigen Haushalt eingerechnet.
Landschaftsarchitekten vom Limburgerhofer Büro Hofmann und Röttgen hatten zuvor ihre Pläne vorgestellt und die Ausschussmitglieder schlossen sich mit ihrem Beschluss einstimmig den Vorschlägen an. „Insbesondere für den Abenteuerspielplatz hätten wir uns mehr gewünscht, aber das Budget gibt das nicht her“, räumte Marohn ein. Dort würden jetzt zusätzliche Spielgeräte angeschafft, dennoch sei dies eine abgespeckte Version. Er versprach, diesen Platz nach und nach aufzurüsten, sobald wieder Mittel zur Verfügung stehen.
Neues Spinnennetz
Auf dem Spielplatz in der Neckarstraße wird das abgenutzte Spinnennetz erneuert und durch weitere Geräte ergänzt. Zusätzliche Spielgeräte sollen auch im Waldpark aufgestellt werden. Ein Zukunftswunsch bleibt vorerst die Errichtung eines zentralen Spielplatzes in der Ortsmitte. Einige Eltern wünschten sich eine zusätzliche Spielmöglichkeit auf dem Partnerschaftsplatz, sagte Marohn. Er möchte diese Idee gern aufgreifen, aber konkrete Pläne gebe es noch nicht. Hier müsse man auch die Sportvereine in Gespräche einbeziehen.
Seitens des TuS gibt es nämlich eine Idee für die Ortsmitte, die zum Thema Spiel, Spaß und Bewegung passt.
Einen Fitnesspark entlang des Rehbach-Wanderwegs hatte der Bauausschuss bereits befürwortet. Und zwischenzeitlich hat die Handball-Abteilung des TuS Unterstützung bei der Umsetzung zugesagt. Die Sportler haben angeboten, auf eigene Kosten Übungsgeräte und Schilder aufzustellen. Das sportliche Angebot könne kostenlos von allen Bürgern genutzt werden und beschränke sich keineswegs auf Vereinsmitglieder. Mittlerweile hat die Verwaltung geprüft, ob die Umsetzung eines Fitness-Parcours zuschussfähig ist. Die Barmer-Krankenkasse hat bereits finanzielle Hilfe angeboten und wird die Kosten der Beschilderung übernehmen. Darüber hinaus gibt es die „Landesinitiative Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“, die derartige Projekte fördert. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß, für diese Maßnahme Zuschüsse zu bekommen“, sagt Marohn. Er hat deshalb bereits die Firma Playparc beauftragt, ein Konzept aufzustellen und die Kosten zu ermitteln.
Die Ausschuss-Mitglieder begrüßten das Vorhaben am Rehbachwanderweg einhellig und fassten einen entsprechenden Beschluss. „Es ist erfreulich, wenn es für alle Neuhofener ein öffentliches Bewegungsangebot gibt, das nichts kostet“, befand Arthur Nasel (SPD).