Rhein-Pfalz Kreis Mit Musik das Miteinander fördern

Margrit Heene nimmt für den Förderverein der Pestalozzi-Grundschule den Preis von Bernd Feldmeth entgegen.
Margrit Heene nimmt für den Förderverein der Pestalozzi-Grundschule den Preis von Bernd Feldmeth entgegen.

«Mutterstadt.»Die Mutterstadter Bürgerstiftung hat am Samstag im Palatinum Mutterstadt ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Neben viel Musik, Vorführungen des DRK, kleinen Videos und einer After-Show-Party wurde der erste Mutterstadter Bürgerpreis vergeben. Er ging an den Förderverein der Pestalozzi-Grundschule für sein Trommelprojekt. Zudem erhielt der 1. Handharmonika-Club einen Sonderpreis.

Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und die eingereichten Bewerbungen und Projektanträge für den mit 1000 Euro dotierten Mutterstadter Bürgerpreis genau gesichtet und geprüft. Schließlich soll der Preisträger auch den Stiftungszweck erfüllen. Es wurde „intensiv diskutiert, wie weit die geplanten Aktivitäten das Gemeinwohl fördern, wie kreativ und nachhaltig sie sind“, teilt Bernd Feldmeth, Vorsitzender der Bürgerstiftung mit. Er war gemeinsam mit Mutterstadts Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD), der Gleichstellungsbeauftragten und Sozialarbeiterin der Gemeinde, Christine Franz, und Michael Ceranski, Stiftungsrat der Bürgerstiftung, Jurymitglied. Stiftungszweck, erklärte Hans-Dieter Schneider als Schirmherr dem Publikum, sei die Förderung von Chancengleichheit, sozialem Frieden, dem Miteinander der Kulturen und Generationen und einer nachhaltigen Gemeindeentwicklung, insbesondere in den Bereichen Jugend-, Familien- und Altenhilfe, Naturschutz und Umweltschutz, Bildung und Erziehung, Kultur und Verständigung sowie Förderung von finanziell bedürftigen oder in Notlage geratenen Personen und Familien. Und der „ureigenste Auftrag“ der Stiftung bestehe darin, bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Entschieden hat sich die Jury, den ersten Bürgerpreis an den Förderverein der Pestalozzi-Grundschule zu vergeben. Das Projekt „Wir trommeln!“ wird mit 1000 Euro gefördert. Die Begründung: Musik verbindet und auch eher unmusikalische Kinder haben schnelle Erfolgserlebnisse. Das Trommeln fördere unter anderem Koordination, Körperwahrnehmung und soziale Kompetenzen. Und: „Nur miteinander kann man im Takt sein“, finden die Jurymitglieder. „Ein wunderbarer Weg, dem Stiftungszweck Bildung und Erziehung Leben einzuhauchen.“ Stellvertretend für den Förderverein hat die Vorsitzende Margrit Heene den Preis angenommen. Doch bei dem einen Preis ist es nicht geblieben. Ein weiteres eingereichtes Projekt überzeugte die Jury sehr: „Musik und Lieder ohne Grenzen“ des 1. Handharmonika-Clubs Mutterstadt. Es hat die Förderung des guten Zusammenlebens von Menschen in Mutterstadt – auch über unterschiedliche Kulturen hinweg – zum Ziel und nutzt Musik als Brücke der Verständigung. Wendelin Magin, Vorsitzender des Vereins nahm den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis entgegen.

x