Rhein-Pfalz Kreis Land-Magazin: VG-Chef verfügt über Beträge bis 10 000 Euro

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Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim, Michael Reith (SPD), darf künftig über Geldbeträge bis zu 10.000 Euro frei verfügen. Das hat der VG-Rat am Mittwoch einstimmig beschlossen. Bislang war das beim Vermögen der Verbandsgemeinde nur bis zu einer Grenze von 5000 Euro möglich. Aufträge und Arbeiten aus Haushaltsmitteln konnte Reith im Einzelfall bis zu 7500 Euro alleine vergeben, ohne zuvor die Zustimmung des Rats einzuholen. „Die Befugnisse des Bürgermeisters werden jetzt denen des Werkleiters angeglichen. Das ist angemessen“, sagte Ewald Merkel (FWG). (gnk) Nach dem ökumenischen Gottesdienst hat die Ortsgemeinde Lambsheim wegen der Hitze nun auch die für morgen Nachmittag geplanten Aufführungen des Circus Lamundis und der Tanzgruppen der TV 1864/04 abgesagt. Eigentlich wollten die Kinder des Mitmachzirkus ab 15 Uhr und die Kindertanzgruppe und Zumba Kids ab 16 Uhr ihr Können auf der Bühne präsentieren. „In Absprache mit den Vereinen haben wir uns entschlossen, auf die Auftritte zu verzichten. Das ist für die Kinder nicht zumutbar, nachmittags unter der praller Sonne zu tanzen“, begründete Bürgermeister Herbert Knoll (CDU) die Entscheidung. Das morgige MGV-Frühschoppenkonzert beginnt wie geplant um 11 Uhr. (nasu) Für morgen, Sonntag, hatten die Volkshochschule Bobenheim-Roxheim, die Bernd-Jung-Siftung und die DLRG Frankenthal zum Schnupperkurs „Sicher am See“ am Silbersee eingeladen, der Jugendlichen zwischen elf und 14 Jahren die Grundlagen des Rettungsschwimmens vermitteln will. Wie VHS-Leiterin Manuela Lemster gestern mitteilte, wird die Veranstaltung aufgrund des schwül-heißen Wetters verschoben. Neuer Termin ist Sonntag, 12. Juli, 9 bis 12 Uhr, am Silbersee. Info und Anmeldung bei Manuela Lemster unter Telefon 06239 939-1309. (nasu) Seit Ende Januar arbeitet die Verwaltung der Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim an beiden Standorten mit einem einheitlichen Computerprogramm für die Haushalts- und Kassenführung. Darin wird nun auch die Friedhofsverwaltung eingegliedert. Das hat der Verbandsgemeinderat am Mittwoch beschlossen. Die VG schließt ab August mit der Firma Orgasoft einen Vertrag bis Ende 2020 ab und bezahlt dafür einmalig 3280 Euro zuzüglich 52 Euro monatlich. „Die bislang von der Friedhofsverwaltung eingesetzte Software entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und wird auch vom Hersteller nicht weiter gepflegt“, erläuterte Bürgermeister Michael Reith (SPD), der von „dringendem Handlungsbedarf“ sprach. Auf Wunsch der CDU zurückgestellt wurde die Eingliederung der Archivierung der Kassenbelege in das Orgasoft-Programm (8340 Euro plus 132,50 Euro monatlich, wobei sechs Monate frei sind). Auch in diesem Bereich werde noch mit einer anderen Software gearbeitet, sagte Reith. Hier will die Verwaltung zunächst Vergleichsangebote einholen. (gnk)

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