Rhein-Pfalz Kreis Land-Magazin: Telekom verbessert Internetversorgung

Die Deutsche Telekom hat in Bobenheim-Roxheim Glasfaserkabel verlegt, sodass für die Datenübertragung im Internet höhere Bandbreiten erreicht werden. Wie Beigeordneter Stefan Butsch (SPD) berichtet, seien jetzt im Dorf zu 90 Prozent Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich. „Ein paar Lücken gibt es noch“, sagt Butsch. Vor dem Breitbandausbau seien in Bobenheim-Roxheim maximal 16 MBit/s erreicht worden. Die Telekom spricht in einer Pressemitteilung von rund 4000 Haushalten, die jetzt schneller im Internet surfen sowie Daten hoch- und runterladen könnten. Die schnellen Anschlüsse können online, telefonisch oder im Fachhandel bei der Telekom gebucht werden. Bis in die Häuser wurden die Glasfaserkabel nicht verlegt. Es bleibt nach Angaben von Stefan Butsch auf den letzten Metern von der jeweiligen Verteilerstelle bis zur Wohnung beim Kupferkabel – „vorerst bis 2021 oder 2022“. Die Gemeinde hat sich an dem Ausbau nicht finanziell, sondern nur durch Unterstützung der Bauarbeiten beteiligt. „Geflüchtete als Arbeitnehmer – Welche Möglichkeiten haben Betriebe?“ So lautet der Titel einer Infoveranstaltung für Gewerbetreibende und andere Interessierte am Dienstag, 23. Januar, ab 19.30 Uhr im Kurpfalztreff in Bobenheim-Roxheim, Pfalzring 39. Veranstalter sind der örtliche Gewerbeverein und die Gemeinde. Sie nehmen den allgemeinen Mangel an Fachkräften und Auszubildenden zum Anlass, Arbeitgeber darüber zu informieren, dass sie auch unter Geflüchteten geeignete Bewerber finden können. Welcher rechtliche Rahmen dafür gilt und welche Fördermittel es gibt, erklärt Tim Wiedemann vom Bund der Selbständigen. Seit rund zwei Jahren unterstützt er Betriebe in Rheinland-Pfalz, die Geflüchtete einstellen möchten. Anmeldung bei Iris Strache unter Telefon 06239 9269445 oder per E-Mail an iris.strache@bobenheim-roxheim.de. Die Stadtwerke Grünstadt berichten, dass ihre Kunden – dazu gehören auch Lambsheimer – wieder verstärkt von unseriösen Mitbewerbern kontaktiert würden, entweder telefonisch oder in Form von Hausbesuchen. Diese behaupteten, sie seien im Auftrag der Stadtwerke unterwegs, und fragten nach der Kunden- und der Zählernummer. „Geben Sie unter keinen Umständen Ihre Zählernummer preis“, raten die Grünstadter Stadtwerke und weisen darauf hin, dass solche Kundeninformationen nur persönlich vor Ort, im Swen-Service-Center oder schriftlich übermittelt werden sollten. Nähere Informationen gebe es im Kundencenter in der Poststraße 2 in Grünstadt oder telefonisch unter 06359 954-252.