Rhein-Pfalz Kreis Land-Magazin: Schulneubau: Büro für Wettbewerb gewählt

Sobald von der Schulaufsichtsbehörde ein verbindliches Ja kommt, können die Vorbereitungen für den Planungswettbewerb zum Neubau an der Bobenheim-Roxheimer Realschule plus beginnen. Das hat Kreisbaudezernent Manfred Gräf (CDU) auf Anfrage gesagt, nachdem der Bauausschuss des Rhein-Pfalz-Kreises einstimmig gebilligt hat, dass der Entwurf für das Bauprojekt mittels Architektenwettbewerb ermittelt wird. Wie mehrfach berichtet, steuert der Kreis den Abriss und Neubau des ehemaligen Hauptschulgebäudes in Bobenheim-Roxheim an, um die Realschule plus fit für die Zukunft zu machen. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als Zuschussgeber hat signalisiert, dass dies die wirtschaftlichste Lösung sei. Bleibt es dabei, wird das Architekturbüro frankundfeil aus Bad Kreuznach den Auftrag bekommen, das Vergabeverfahren zu betreuen. Das Büro verlangt dafür 40.000 Euro brutto. Laut Kreisverwaltung hat es genügend Erfahrung im Schulbau. Zu dem Auftrag gehört, dass die Bad Kreuznacher Firma der späteren Jury aus allen Einsendungen die Entwürfe vorstellt, die den Wettbewerbskriterien entsprechen. Die Linke im Kreisverband Bad Dürkheim hat in ihrer Mitgliederversammlung in Lambrecht den Chef des Dürkheimer Ortsverbands der Partei, Michael Freunscht, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Dieser Wahl vorausgegangen war der Verzicht der Freinsheimerin Barbara Seid auf ihr Amt im Kreisvorstand. Sie fühle sich mit der Arbeit überfordert, habe sie als Begründung gesagt, berichtet der wiedergewählte Vorsitzende Fritz Weilacher aus Weidenthal. Die RHEINPFALZ war zur Versammlung, die von 13 Mitgliedern besucht wurde, nicht eingeladen. Weilacher sagte der Redaktion nach dem Treffen, dass es zukünftig mehr Transparenz in der Arbeit der Linken geben müsse. Auch im Landkreis Bad Dürkheim gibt es jetzt den Service der einheitlichen Behördennummer 115. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Deren Mitarbeiter seien weiterhin per E-Mail, telefonisch und persönlich erreichbar, und wichtige Formulare und Informationen stünden auf der Homepage des Kreises. Das Besondere an der Telefonnummer 115 sei, dass die Anrufer nicht in einer Telefonzentrale landen, sondern bei einem Servicecenter, das viele Fragen zu Verwaltungsangelegenheiten direkt beantworten könne, weil dort Infos mehrerer Behörden in Bund, Land und Kreisen zusammenlaufen. Das Serviceversprechen lautet: 75 Prozent aller Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet. Sollte das nicht möglich sein, erhält der Anrufer so schnell wie möglich eine Rückmeldung, auf Wunsch auch per Fax oder E-Mail. Nach Angaben von Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU) ist die Nummer 115 seit Dienstag , 2. Mai, von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, zum Ortstarif erreichbar. Mehr als 470 Kommunen, zwölf Länder und die gesamte Bundesverwaltung haben sich dem Projekt bereits angeschlossen. |ww