Rhein-Pfalz Kreis Lampen für den Pforten-Vorplatz

Die Gestaltung des Vorplatzes an der Neuen Pforte bleibt ein Thema in der Gemeinde, ist sie doch der nächste Schritt für eine mo
Die Gestaltung des Vorplatzes an der Neuen Pforte bleibt ein Thema in der Gemeinde, ist sie doch der nächste Schritt für eine moderne Ortsmitte.

«Mutterstadt.» Die Gestaltung des Vorplatzes an der Neuen Pforte in Mutterstadt bleibt weiterhin ein Thema. Der Gemeinderat hat jetzt den Auftrag für die Beleuchtung vergeben. Kostenpunkt: 31.400 Euro. Beschlossen wurde auch, dass eine öffentliche Toilette gebaut wird. Kostenpunkt: 106.500 Euro. Auf der Agenda des Gremiums standen noch weitere Bauangelegenheiten wie der Ausbau der Blumenstraße und Kanalertüchtigungen.

Mit der Beleuchtung auf dem Vorplatz der Neuen Pforte und des Herbert-Maurer-Platzes hatte sich schon der Bauausschuss am 4. Dezember beschäftigt, die Art der Leuchten ausgewählt und den Auftrag zur Lieferung des Materials vergeben. Der Beschluss der Auftragserteilung wurde am Dienstagabend vom Gemeinderat jedoch aufgehoben. Materialbeschaffung und Montage wurden nun komplett im Paket an die Pfalzwerke vergeben – zuerst einmal nur für den Vorplatz der Neuen Pforte. Zwar sollen der Vorplatz der Neuen Pforte und der Herbert-Maurer-Platz mit den gleichen Leuchten ausgestattet werden, die sich an den Lampen im Ortskern orientieren. Die Vergabe der Leuchten auf dem Maurer-Platz wurde jedoch laut Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) abgetrennt, da dafür zuerst die Förderfähigkeit geprüft werden müsse. Wäre der Auftrag vergeben worden, hätten keine Fördergelder mehr beantragt werden können. Die Leuchten auf dem Maurer-Platz schlagen noch einmal mit rund 14.000 Euro zu Buche. Nicht für den billigsten Anbieter entschloss sich der Rat bei der Erstellung einer öffentlichen Toilette auf dem Vorplatz der Neuen Pforte. „Aufgrund des besseren Materials und des größeren Komforts der Toilette riet die Verwaltung zu dem Angebot der Firma Hering Sanikonzept aus Burbach. Diesem Vorschlag folgten die Ratsmitglieder einstimmig. Die Anlage wird rund 106.500 Euro kosten. Das Angebot eines zweiten Bieters war rund 20.000 Euro günstiger. Bei der Ertüchtigung der Kanalisation entschied sich der Rat für den dritten Vorschlag von einem der zwei Bieter. Geplant ist demnach der Neubau eines Rückhaltebeckens unter dem Parkplatz Stuhlbruderhof als Kompaktbecken (Kostenansatz 985.000 Euro). Damit soll das Rückhaltevolumen im Blockfeld vergrößert werden. Um das Vorhaben realisieren zu können, vergab der Rat im Anschluss Aufträge an das Planungsbüro IPR Consult zur Planung und Bauüberwachung (Kosten rund 114.200 Euro) sowie den Auftrag zur Erstellung einer Tragwerksplanung (Kosten rund 68.700 Euro). Der Auftrag für den Ausbau der Blumenstraße ging für zirka 707.600 Euro an die Firma Wolff & Müller in Heidelberg. Sechs Bieter hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. Eine erste Ausschreibung war aufgehoben worden, weil es nur einen Bieter gab. Das günstigste Angebot jetzt liege allerdings nur wenig unter dem ersten, sagte Schneider, könne aber nicht ignoriert werden, weil sich so viele Firmen an der Ausschreibung beteiligt haben. Die Gemeinde habe gehofft, dass der Ausbau mit der neuen Ausschreibung günstiger werde. Der teuerste Bieter wollte mehr als eine Million Euro für die Arbeiten. Die ursprüngliche Kostenschätzung lag mal bei 360.000 Euro. Solange das Preisniveau so hoch sei, solle die Gemeinde nur absolut notwendige Arbeiten vergeben, sagte Schneider dem Rat.

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