Rhein-Pfalz Kreis Kreisnotizen: Feuer: Blitzeinschlag bei Firma Zeller

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Wieder hat es die Firma Zeller in Mutterstadt erwischt. Wieder hat ein Blitz den Brand entfacht. Alarmiert wurde die Feuerwehr in der Nacht zu gestern gegen 1 Uhr. Sie rückte mit fünf Fahrzeugen sowie 23 Einsatzkräften aus. Doch „an der Einsatzstelle befand sich die Maschine bereits bei Ankunft in Vollbrand“, schreiben die Mutterstadter Wehrleute auf ihrer Facebook-Seite. Das Feuer am Förderband der Recyclingfirma war nach Angaben von Polizei und Feuerwehr schnell gelöscht. Der Schaden ist trotzdem nicht unerheblich: 220.000 Euro lauten erste Schätzungen. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Ludwigshafen, die gestern vor Ort waren, machten einen Blitzeinschlag als Brandursache aus. Das ist nicht neu: Im September 2017 hat Sperrmüll bei der Firma Zeller gebrannt. Riesige Flammen schlugen damals aus einer Lagerhalle. Der Müll musste mit Radladern ausgeräumt und separat gelöscht werden. Damals kamen die Ermittler ebenfalls zu dem Schluss, dass ein Blitzeinschlag das Feuer entfacht hat. Kein Blitz, kein großes Feuer aber ein Schaden von 1,8 Millionen Euro war die Bilanz eines Einsatzes der Feuerwehr Anfang März, als eine Sperrmüll-Aufbereitungsanlage bei der Mutterstadter Recyclingfirma brannte. An sich hat sich der 26-Jährige aus dem Rhein-Pfalz-Kreis korrekt verhalten, als er sich am Mittwoch bei der Autobahnpolizei in Ludwigshafen-Ruchheim vorstellte, um seinen Führerschein vorzuzeigen. Sozusagen nachträglich, weil er ihn ein paar Tage zuvor nicht bei sich führte, als er kontrolliert wurde. Nicht so korrekt war, dass er vor dem Gang zur Polizei Drogen zu sich genommen hatte. Und das bemerkte der Polizeibeamte, der seinen Führerschein überprüfen wollte. Der Urinschnelltest bestätigte dessen Verdacht, zeigte er doch den Konsum von Marihuana an. Nach der Entnahme einer Blutprobe, der Erfassung von Anzeigen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Trunkenheit im Straßenverkehr konnte dann auch das ursprüngliche Anliegen des 26-Jährigen erledigt werden: Der Besitz eines Führerscheins wurde bestätigt. Allerdings bleibt dieser nun auf der Polizeistation zurück und der junge Mann musste den Heimweg zu Fuß antreten. Neben einer Geldbuße von 500 Euro erwartet ihn mindestens ein einmonatiges Fahrverbot. Michael Landgraf ist am 9. Juni, 11 Uhr, der sonntägliche Gast im Schreiwer-Hais’l. Der Schriftsteller und Theologe schlüpft dieses Mal in die Rolle eines Druckermeisters und nimmt die Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch die Pfalz vor 500 Jahren. Und beim Druckermeister kam ihm zufolge so einiges auf den Tisch: Der Meister der „Schwarzen Kunst“ druckte nicht nur fromme Texte, Ablassbriefe und die Bibel, sondern auch gefährliche Bücher wie den „Hexenhammer“ oder satirische Bücher wie „Das Narrenschiff“. Aber auch revolutionäre Schriften der Reformation gingen bei ihm in den Druck. Und Flugblätter zeigten, wie man sich damals schon verteufelt hat. Einen Überblick, was alles aus Papier und Druckerschwärze entstand, soll die Matinee an Pfingsten zeigen. Der Eintritt kostet zehn Euro. Gastgeberin Beate Holzwarth serviert hausgemachte Sommerbowle. Anmeldung unter der Telefonnummer 06235/98596.

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