Rhein-Pfalz Kreis Handwerk, Technik, Industrie

Unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals, der am Sonntag stattfindet. Auch im Frankenthaler Umland öffnen wieder einige Denkmäler ihre Türen. In Großniedesheim können Besucher hinter die Kulissen des Wasserturms (unser Bild) blicken. Das Wahrzeichen der Gemeinde wurde 1929 erbaut und ist 46 Meter hoch. Der Turm, heißt es in der Ankündigung des Heimatvereins der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim, ist noch heute in Betrieb, dient der Wasserversorgung der Gemeinde und als Standort für Mobilfunkantennen. Geöffnet ist der Turm am Sonntag von 15.30 bis 17.30 Uhr. In Großkarlbach haben am Sonntag von 11 bis 18 Uhr zwei Mühlen geöffnet: In der Dorfmühle ist das Mühlenmuseum untergebracht, dass Mühleneinrichtungen aus dem 19. Jahrhundert zeigt. In der Pappelmühle, auch Thorsch’sche Mühle genannt, wurde bis in die 90er-Jahre Getreide gemahlen und geschrotet und Hafer gequetscht. In der Pappelmühle können Besucher den Wandel der Antriebskraft nachvollziehen: Ein Teil der Einrichtung stammt aus dem 19. Jahrhundert, später wurde eine Dampfmaschine installiert, an die der heute noch erhaltene Schornstein erinnert. Außerdem verfügt die Mühle über einen Einzylinder-Dieselmotor mit 17 Litern Hubraum, der am Sonntag auch mehrmals gestartet wird. Die Heimatfreunde Lambsheim präsentieren am Sonntag von 10 bis 18 Uhr ihre Ausstellung „Lambsheimer Geschäfte einst und jetzt“ im Haus der Vereine (ehemals Neutorschule). Gezeigt werden Fotos, Memorabilien, Zeitungsberichte und alte Dokumente aus dem Leben der Lambsheimer Geschäftswelt von den 40er- bis 60er-Jahren. Der Sektempfang findet um 11.30 Uhr statt, Führungen gibt es um 14 und 16 Uhr. Die Ausstellung ist außerdem am 20. und 27. September von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (nasu/göw)