Lambsheim/Hessheim Grundschulen: Bis Herbst Lüftungsanlagen für jedes Klassenzimmer

In der Karl-Wendel-Schule Lambsheim wurden bisher zwei provisorische Abluftanlagen nach dem System des Max-Planck-Instituts eing
In der Karl-Wendel-Schule Lambsheim wurden bisher zwei provisorische Abluftanlagen nach dem System des Max-Planck-Instituts eingebaut.
Provisorische Abluftanlage in der Grundschule in Großniedesheim. Foto: Michael Reith/frei
Provisorische Abluftanlage in der Grundschule in Großniedesheim. Foto: Michael Reith/frei

Die Klassenräume in den vier Grundschulen der Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim sollen bis zum Beginn der Herbstferien mit provisorischen Lüftungsanlagen nach dem Max-Planck-System ausgestattet werden. Professionelle Anlagen sowie ein Lüftungskonzept sollen folgen. Das teilte VG-Bürgermeister Michael Reith (SPD) mit.

Bisher wurden bereits zwei solcher provisorischen Anlagen in der Karl-Wendel-Grundschule und jeweils eine in den Grundschulen Beindersheim, Großniedesheim und Heßheim eingebaut. 34 Klassenräume ohne Luftfilteranlagen verbleiben in den vier Grundschulen in der VG. In ihnen sowie in den Lehrerzimmern sollen bis zum Herbst Lüftungsanlagen nach dem vom Max-Planck-Institut entwickelten System von Mitarbeitern des Bauhofs Lambsheim installiert werden. Die provisorischen Anlagen mit regulären Lüftungsleitungen werden mit industriellen Lüftungsventilen optimiert, damit der Luftstrom an allen Entnahmestellen unabhängig von der Leitungslänge zum Ventilator gleich ist.

Lösung für drei Jahre

Zudem sollen professionelle Anlagen bereits in den nächsten Wochen in zehn Klassenzimmern in der Lambsheimer Karl-Wendel-Grundschule eingebaut werden. „Bis zur kommenden Herbst- beziehungsweise Winterzeit haben wir die professionelle Lüftungsanlage in der Karl-Wendel-Grundschule in Lambsheim in Betrieb und höchstwahrscheinlich den größten Teil der Klassen- und Lehrerzimmer mit der provisorischen Lüftungsanlage ausgestattet“ schrieb Bürgermeister Reith in einer Mitteilung.

Die provisorischen Anlagen sollen zunächst für drei Jahre eingesetzt werden. In dieser Zeit will der Bau- und Planungsausschuss ein Lüftungskonzept für professionelle Lüftungsanlagen erarbeiten.

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