Rhein-Pfalz Kreis Flüchtlinge dürfen raus aus Containern

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In Beindersheim sind derzeit sieben Asylbewerber aus Somalia untergebracht. Ende nächster Woche kommen acht weitere Flüchtlinge hinzu, die aus Lambsheim und Großniedesheim umziehen. Die Unterstützung der Bevölkerung ist groß. Nach einer Informationsveranstaltung am Montag bieten 21 Personen ihre Hilfe an – vom Sprachunterricht bis zum Fahrdienst.

Michael Reith

(SPD), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim, freut sich über „die große Hilfsbereitschaft der Beindersheimer“. Wie zuvor in Lambsheim und Großniedesheim sei auch der dortige Infoabend „sehr gut besucht“ gewesen. Reith spricht von über 50 Personen. 21 davon wollen aktiv helfen, indem sie beispielsweise Sprachkurse anbieten, die Flüchtlinge betreuen oder Fahrdienste für Freizeitaktivitäten und Lebensmittellieferungen der Frankenthaler Tafel organisieren, so Reith. „Gefunden haben sich auch zwei Damen, die sich um eine Kleiderkammer und Sachspenden kümmern wollen.“ Der Umzug der in Containern auf dem Lambsheimer Freibadgelände untergebrachten Somalier, der für Februar geplant war, habe sich wegen Renovierungsarbeiten in der neuen Unterkunft in der Frankenthaler Straße in Beindersheim verzögert, erläutert der Verwaltungschef. Neuer Termin ist Donnerstag, 12. März. Danach soll die Containerunterkunft aufgelöst werden.“ Wobei in Beindersheim nur vier Junggesellen aus Lambsheim wohnen werden plus vier weitere alleinstehende, ebenfalls aus Somalia stammende Männer, die aus Großniedesheim umziehen werden, um die dortige Unterkunft zu entlasten. Ein Ehepaar aus Lambsheim werde in Heuchelheim untergebracht, wo bislang noch keine Asylsuchenden lebten, berichtet Reith. Die bereits in Beindersheim wohnende siebenköpfige somalische Familie bleibe in ihrer Wohnung in der Fohlenweide. In Lambsheim steht der Termin für das nächste Treffen des Initiativkreises fest: Montag, 16. März, um 18 Uhr in der Karl-Wendel-Schule. In Großniedesheim kommen die Unterstützer der Flüchtlinge am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr in der Altenstube im Gemeindehaus zum zweiten Treffen zusammen. Dann sollen laut Michael Reith die Hilfsangebote koordiniert werden. (gnk)

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