Beindersheim Fehlerhafte Stimmzettel: CDU stehen weitere Stimmen zu

Der Fehler war nur auf den Briefwahlzetteln für den Beindersheimer Gemeinderat zu finden.
Der Fehler war nur auf den Briefwahlzetteln für den Beindersheimer Gemeinderat zu finden.

Die an Beindersheimer Briefwähler verschickten fehlerhaften Stimmzettel haben keinen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis zur Wahl des neuen Ortsgemeinderats. Darüber hat Michael Reith (SPD), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim, informiert. So will Reith es auch in der Sitzung des Wahlausschusses für die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses am Donnerstag bekanntgeben. Demnach habe man festgestellt, dass der CDU für die Wahl zum Ortsgemeinderat durch die fehlerhaft gedruckten Zettel bei der Auszählung 59 Stimmen verloren gegangen sind.

Die zwei Erstplatzierten auf der CDU-Liste waren zweifach genannt, weil nicht genug Personen gefunden wurden, um die Liste voll zu machen. Statt drei langgezogener Kästchen hinter den Namen, fanden sich dort aber sechs Kästchen. Dennoch darf jeder Kandidat nur maximal drei Stimmen erhalten. Der CDU-Ortsverband hatte sich zuvor über den Fehler beschwert und einen Stimmenverlust befürchtet. Für den Wahltag an der Urne waren deshalb korrigierte Zettel nachgedruckt worden. Reiths Angaben zufolge waren letztlich 26 Stimmzettel betroffen, in denen die Kästchen falsch befüllt waren. Daraus ergeben sich 59 weitere Stimmen für die CDU, was einen Anstieg von 0,1 Prozentpunkte im Gesamtergebnis bedeutet. Weil sich dies nicht auf die Sitzverteilung auswirke, habe die Kommunalaufsicht keine Bedenken gehabt und die Wahl für gültig erklärt, so Reith.

Für die Wahl waren 2505 Beindersheimer wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 65,2 Prozent. Die SPD landete mit 50,2 Prozent vor CDU (28,6) und FWG (21,2).

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