Harthausen RHEINPFALZ Plus Artikel Erfolg beim Crowdfunding für Kultur- und Heimatverein: Zielbetrag vierfach übertroffen

Die Sanierung des Schuppens am Alten Bahnhof Harthausen geht voran.
Die Sanierung des Schuppens am Alten Bahnhof Harthausen geht voran.

Fast 4200 Euro kann der Kultur- und Heimatverein Harthausen dank Crowdfunding in den Schuppen am Alten Bahnhof investieren.

Der Kultur- und Heimatverein Harthausen (KHV) jubelt. Die Crowdfunding-Aktion für die Sanierung des Schuppens am Alten Bahnhof war ein Riesenerfolg: 1000 Euro war das Ziel. 4190,90 Euro standen am Ende auf der Habenseite. Am Dienstag ging das Geld, das über die Plattform „speyer-crowd“ mit Unterstützung der Stadtwerke Speyer (SWS) im Juni gesammelt worden war, auf dem Vereinskonto ein. „Wir sind überwältigt von der anhaltenden Unterstützung für das Projekt mitten unserer Gemeinde“, sagen Zweiter Vorsitzender Andreas Heck und Kassiererin Marlies Denne.

Auch dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion können die Arbeiten weitergehen.
Auch dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion können die Arbeiten weitergehen.

Dazu beigetragen haben Spender, darunter mehrere Einzelmitglieder einiger Familien sowie Direktspender auf das Vereinskonto, und die SWS mit 500 Euro Zuschuss aus ihrem Fördertopf. Der Betrag sichert einen weiteren Schritt bei den aufwendigen Arbeiten an dem Schuppen. An der einen Hälfte des Daches sind die Balkenköpfe ersetzt, Folie und Isolation aufgetragen worden. Das Dach wurde auch neu eingedeckt – mit den alten und zwischendurch händisch gesäuberten Ziegeln. Die andere Hälfte auf der Straßenseite wird nun in Angriff genommen. Dank der beiden Profis aus dem Tabakdorf, Zimmerermeister Berthold Steiger und Gas-, Wasser-, Zentralheizungs-, Lüftungsbau und Elektromeister Bernhard Birkle, die wie der Rest der Gruppe ehrenamtlich anpacken, wird das Gebäude Stück für Stück zum Schmuckstück. Im Erdgeschoss des Bahnhofs hat der Harthausener Maler und Stuckateurbetrieb C & U Sturm GmbH den ersten Putz aufgebracht.

Tag der offenen Baustelle noch für dieses Jahr geplant

Wie beim Start der Aktion mitgeteilt, wird das frisch eingesammelte Geld für weiteres Baumaterial verwendet, vor allem für die Sanierung der mehr als 100 Jahre alten Holzwände des Schuppens. Der Betrag reiche noch nicht komplett. „Aber wir sind zuversichtlich, dass sich auch künftig wieder Spender finden werden“, sagt Heck. Es sei geplant, noch in diesem Jahr zu einem Tag der offenen Baustelle einzuladen, um die Fortschritte zu zeigen und die Öffentlichkeit über die Pläne mit dem Objekt zu informieren.

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