Rhein-Pfalz Kreis Ein hohes Gut

Sportler-Treffen im Mutterstadter Rathaus. Bürgermeister Hans-Dieter Schneider betonte die gesellschaftliche Dimension des Sport
Sportler-Treffen im Mutterstadter Rathaus. Bürgermeister Hans-Dieter Schneider betonte die gesellschaftliche Dimension des Sports: »Die Jugendlichen lernen viel fürs Leben.«

«Mutterstadt.» 133 erfolgreiche Athleten, die in Mutterstadt leben oder in Vereinen in der Gemeinde aktiv sind, hat Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) bei der Sportlerehrung ausgezeichnet. Das sei ein Rekord, sagte er.

„Uns alle eint der Sport“, rief Mutterstadts Bürgermeister Hans-Dieter Schneider den Sportlern, Sportförderern und Sportinteressierten im Foyer des Rathauses zu. Die Gemeinde sei stolz auf ihre erfolgreichen Sympathieträger, meinte der Bürgermeister weiter. Sie prägten den Namen Mutterstadts weit über die lokalen Grenzen hinaus. Als eine jener ganz erfolgreichen Sportlerinnen zeichnete Schneider beispielsweise die Gewichtheberin Tabea Tabel vom AC Mutterstadt aus. Sie wird Deutschland bei der Gewichtheber-Weltmeisterschaft Anfang November in Ashgabat in Turkmenistan gemeinsam mit ihren Vereinskollegen Lisa Marie Schweizer und Max Lang vertreten. Überhaupt fand Schneider sehr lobende Worte für die Gewichtheber. Die Mannschaft des AC sei wieder auf Augenhöhe mit den führenden Mannschaften der Nation. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir bald die 13. Deutsche Meisterschaft feiern können.“ Aber auch für die erfolgreichen Tennis- und Tischtennisspieler, die Trampolinspringer, Kegler, Rasenkraftsportler, Fußballer und Motorsportler aus den örtlichen Vereinen, die bei Gau-, Pfalz-, Südwestdeutschen, Deutschen oder internationalen Wettbewerben vordere Plätze belegten, fand der Rathauschef lobende Worte. Sie alle erhielten eine Urkunde und ein kleines Präsent. Alle zwei Jahre lädt er erfolgreiche Sportler ins Rathaus ein, nun zum fünften Mal. Die Sportler seien erfolgreich, weil sie sich ihrer Sportart verschrieben hätten, hart dafür trainierten und so aus ihrer Begabung das Beste herausholen würden, sagte Schneider. Er vergaß aber auch nicht jenen zu danken, die im Team mit dafür verantwortlich seien, dass die Sportler so gut abschneiden – die Eltern, die Helfer, die Trainer und die Vereinsverantwortlichen. Auch die Gemeinde selbst trage ihren Teil dazu bei, indem sie die Sportstätten in Schuss halte, und die Vereine bei Investitionen unterstütze. „Sie sehen, uns allen ist der Sport viel wert“, sagte Schneider. Er freue sich darüber, dass Sport bei der jungen Generation nach wie vor „in“ sei. Deshalb sei es ein besonderes Anliegen, junge Talente zu fördern. Sport bringe die Jugend mit Gleichgesinnten zusammen und sorge für Erfolgserlebnisse, die jeder brauche. Sie lernten, wie wichtig Fairness sei. „Das ist eine Haltung, die wir in unserer Gesellschaft nicht missen wollen. Die Jugendlichen lernen viel fürs Leben.“ Somit komme dem Sport eine wichtige sozialpolitische Komponente zu.

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