Rhein-Pfalz Kreis Drei Wappen als Mitbringsel

Mit einem fünftägigen Besuch hat die Gemeinde Lambsheim in der Karwoche ihre Partnerschaft mit Wörlitz in Sachsen-Anhalt vertieft.

Im Rahmen der Lambsheimer Seniorenarbeit reiste eine 42-köpfige Delegation in die 523 Kilometer entferne Partnerstadt und bekam reichlich Kultur geboten. Zur Reisegruppe gehörten die Bürgermeister Herbert Knoll (CDU, Lambsheim) und Klaus Schütz (FWG, Verbandsgemeinde Heßheim) sowie Senioren der VG Heßheim – denn am 1. Juli wird die Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim gegründet. Die kommunale Partnerschaft zwischen Wörlitz und Lambsheim besteht seit der deutschen Wiedervereinigung 1990. Bei einer kleinen Feierstunde im Hotel Wörlitzer Hof erinnerte Herbert Knoll an diese Anfänge und den Werdegang der Beziehungen. Der Wörlitzer Altbürgermeister Hartwig Ebenhan, der damals die Urkunde mit unterschrieben hatte, ermutigte die Pfälzer Besucher dazu, die Partnerschaft aufrecht zu erhalten und zu vertiefen. Knoll übergab an die Inhaberin des Wörlitzer Hofs, Erika Miertsch, ein aus dem Nachlass des verstorbenen Lambsheimer Bildhauers Donald Klein zur Verfügung gestelltes Wappen – den Lambsheimer Löwe als Relief auf Metall – mit der Bitte, dieses mit einer Kopie der Partnerschaftsurkunde im Hotel an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Im Hotel Zum Stein wurden an den amtierenden Bürgermeister von Wörlitz, Horst Schröter (SPD), und Michael Pirl, Juniorchef des Hotels, zwei weitere Lambsheimer Wappen übergeben. Auf dem Besichtigungsprogramm der Vorderpfälzer Gruppe standen vom 13. bis 17. April unter anderem das Wörlitzer Schloss, die zirka 20 Kilometer von Wörlitz entfernte Lutherstadt Wittenberg und in Dessau das Schloss Luisium. (göw)

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