Rhein-Pfalz Kreis Die Kartoffel

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Die Heimat der Speisekartoffel liegt in Südamerika. Sie wurde vor vielen Tausend Jahren angepflanzt. Mitte des 16. Jahrhunderts kam sie über Spanien und England nach Europa. Die Kartoffel wurde zuerst wegen der schönen Blüten und Beeren in Ziergärten bewundert. Erst später wurden die Knollen unter der Erde als bekömmliche Speise entdeckt. Dass die Erdäpfel in Deutschland beliebt wurden, sei Friedrich dem Zweiten von Preußen, dem „Alten Fritz“, zu verdanken. Das meinten unsere Vorfahren. Friedrich der Große war ab 1740 König in Preußen. Durch Kriege hungerte die Bevölkerung. Der preußische König machte wohl Werbung für die Kartoffel. Die Knolle aus der Erde machte satt und war gesund. Um 1700 wurden in der Pfalz Kartoffeln angebaut. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Ein unverzichtbares Mittel zum Leben, ein echtes Lebensmittel. In Deutschland und der Pfalz gibt es großflächige Anbaugebiete. Geehrt, geschätzt und gefeiert wird die Kartoffel durch „Grumbeertage“ wie in Grünstadt. (gsp)

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