Rhein-Pfalz Kreis „Das kann man so nicht lassen“

Im Januar soll mit dem Umbau des Bürgerbüros im Lambsheimer Rathaus begonnen werden. Darüber hat Verbandsbürgermeister Michael Reith (SPD) am Mittwoch den Haupt-, Finanz- und Personalausschuss der Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim informiert.
Submissionstermin war am Diensttag, die Angebote der angeschriebenen Firmen würden derzeit ausgewertet, berichtete Reith. Am 16. Dezember soll der Verbandsgemeinderat über die Auftragsvergabe in den einzelnen Gewerken entscheiden. Wie der Bürgermeister erläuterte, wird der Umbau im Erdgeschoss der Lambsheimer Verwaltungsstelle teurer als zunächst kalkuliert. Da sei man noch von knapp 120.000 Euro ausgegangen. Nach der Zusammenstellung der Ausschreibungen rechnet die Verwaltung nun mit Kosten von rund 153.200 Euro. Als Grund nannte Reith einige Ergänzungen zur ursprünglichen Planung, zum Beispiel die Dämmung der Fassade im Brüstungsbereich, die Erweiterung der Akustikdecke mit Lochplatten und den Einbau neuer Leuchten. „Die alten Lampen blenden und sind nicht auf LED umrüstbar. Und unter den Fenstern gibt es noch ungedämmte Fassadenelemente, das kann man so nicht lassen“, sagte Reith. Für den Umbau des Verwaltungssitzes in Lambsheim und die erstmalige Einrichtung eines Bürgerbüros im Heßheimer VG-Rathaus war ursprünglich mit Ausgaben in Höhe von knapp 417.000 Euro kalkuliert worden. Als förderfähige Kosten wurden rund 380.000 Euro anerkannt. Das Land übernimmt laut Reith 50 Prozent dieses Betrags und schießt demnach für beide Baumaßnahmen 190.000 Euro zu. (gnk)