Rhein-Pfalz Kreis Chef für 65 Mitarbeiter gesucht

Die Gemeinde Lambsheim hat die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters der künftigen Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim ausgeschrieben. Wer den Posten am 1. Juli bekommt, entscheiden die Wahlberechtigten der zirka 16.000 Einwohner zählenden neuen Gebietskörperschaft. Gute Chancen hat, wer sich von einer Partei oder Wählergemeinschaft für das Amt vorschlagen lässt. Drei Männer haben das bereits getan.

Mit einem Amtsbonus geht Herbert Knoll für die CDU in die Urwahl am 25. Mai. Er ist seit 2010 Bürgermeister von Lambsheim. Ihm steht nach der Fusion eine automatische Übernahme als hauptamtlicher Beigeordneter der neuen Verbandsgemeinde oder als hauptamtlicher Ortsbürgermeister von Lambsheim zu, denn ohne Fusion hätte die Amtszeit des 59-Jährigen in Lambsheim bis 2018 gedauert. Knoll will sich nun aber doch dem Wählervotum stellen und VG-Bürgermeister werden. Ein großes Risiko ist das nicht: Wird er nicht gewählt, muss ihn die VG mit seinen bisherigen Bezügen weiterbeschäftigen.

Auch wenn Michael Reith kein Bürgermeisteramt bekleidet: Der SPD-Mann geht ebenfalls mit einer Art Amtsbonus ins Rennen, denn der 41-Jährige führt als Beamter seit 2006 die Geschäfte der 9600 Einwohner zählenden Verbandsgemeinde Heßheim. Wenn er die Wahl verliert, bleibt für ihn fast alles beim Alten.

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