Altrip RHEINPFALZ Plus Artikel Betreuungslösungen für die Sommerferien

Sommerferien! Normalerweise für Kinder mit die schönste Zeit im Jahr. Doch in Corona-Zeiten sehen die sechs Wochen oftmals ander
Sommerferien! Normalerweise für Kinder mit die schönste Zeit im Jahr. Doch in Corona-Zeiten sehen die sechs Wochen oftmals anders aus als sonst.

Corona wirkt sich auch auf die Altriper Ferienbetreuung aus: Sie kann nicht wie gewohnt stattfinden. Dennoch lässt die Kommune Eltern nicht im Stich und hat nach eigenen Angaben mit dem Personal der Schulkindbetreuung zumindest für die fünfte und sechste Woche der Sommerferien ein Konzept erarbeitet. Und auch die evangelische Kirchengemeinde springt ein.

Das Angebot der Gemeinde wird nicht ausreichen, um den Bedarf an Kinderbetreuung in den Ferien zu decken. Das war den Verantwortlichen schnell klar. Und deshalb sind sie froh über die Unterstützung, die die evangelische Kirchengemeinde anbietet: eine zusätzliche Betreuung für die dritte und vierte Ferienwoche.

„Für das Angebot müssen mindestens zehn Kinder und können höchstens 15 angemeldet werden“, sagte Ortsbürgermeister Volker Mansky (parteilos) in der jüngsten Sitzung des Altriper Ortsgemeinderats. Komme diese Gruppengröße nicht zustande, finde das Angebot nicht statt. Doch die Erfahrungen in der Nachbargemeinde Waldsee hätten gezeigt, dass die Nachfrage vorhanden sei – wenn auch nicht in dem Umfang wie in normalen Zeiten. Die zusätzliche Ferienbetreuung solle so ablaufen, dass die Kommune als Veranstalter auftritt und die Kirche unter Leitung von Gemeindediakon Johannes Sinn die Organisation übernimmt. Einzige Bedingung: Die Ortsgemeinde soll die ungedeckten Kosten von 1600 Euro je Woche übernehmen. Die entstehen der Kirchengemeinde vor allem durch die wegen der Pandemie erhöhten Personalkosten.

„Das ist ein sehr guter Vorschlag“, fand Peter Schunk (SPD). Ihn interessierte zudem, wie die Teilnehmer ausgewählt werden, falls es mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze gibt. „Die Kinder würden dann nach der Anmeldung ausgewählt“, sagte Mansky. Von Norbert Ruttinger (FWG) nach eventuellen Zuschüssen gefragt, antwortete er, diesen kämen sowohl vom Land als auch vom Kreis. Ein möglicher Corona-Sonderzuschuss werde derzeit noch geprüft. Am Ende nahm der Rat das Angebot der evangelischen Kirchengemeinde an und stimmte zu, die ungedeckten Kosten zu tragen.

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