Rhein-Pfalz Kreis aus der Region: Time Warp: Kampf gegen den Schall

Bässe bis zur Ekstase: Am Wochenende wird das Technofestival Time Warp wieder 15.000 bis 18.000 Besucher aus ganz Europa auf das Maimarktgelände in Mannheim locken. Die Stadt probt auch diesmal den Spagat, den Interessen der jungen Leute ebenso gerecht zu werden wie denen der Anwohner. Im vergangenen Jahr, heißt es aus dem Rathaus, hätten zusätzlich getroffene Vorkehrungen zu einem deutlichen Rückgang der Beschwerden geführt. Um den Lärm weiter zu reduzieren, soll nun erstmals eine Containerwand vor dem gläsernen Pavillon errichtet werden. Auf diese Weise hofft die Stadt, die Beschallung der angrenzenden Wohngebiete zu verhindern. Der Veranstalter will außerdem sicherstellen, dass die Türen der Halle geschlossen bleiben. Ein Messingenieur wird die Geräuschemissionen während der Veranstaltung überwachen. Eine Beschwerdehotline wird es vorsichtshalber dennoch geben. Der Schiffsanleger an der Rhein-Galerie ist an Ostern in Betrieb gegangen. Als erstes Flusskreuzfahrtsschiff machte die Amastella vor dem Ludwigshafener Einkaufszentrum fest. Gebaut hat den Anleger das Schweizer Unternehmen River Dock. Jährlich sollen 150 Schiffe in Ludwigshafen anlegen. Die Passagiere starten von dort per Bus zu einem Landausflug, etwa nach Heidelberg oder Speyer. Ein 33-jähriger Zechbetrüger meldete sich am Dienstag freiwillig bei der Polizei. Der Mann aus Bonn war laut Bericht mit dem Zug nach Worms gereist und hatte sich anschließend in einem chinesischen Restaurant in der Schönauer Straße für 34 Euro am Buffet gelabt. Als die Polizei vor Ort eintraf, erzählte er die wenig glaubwürdige Geschichte, erst nach dem Essen bemerkt zu haben, dass ihm sein ganzes Geld ausgegangen sei. Jetzt wolle er die Rechnung per Überweisung begleichen, meinte der Mann. Da die Polizisten Zweifel an diesen Angaben hatten, wurde der 33-Jährige eingehend überprüft. Hierbei stellte sich heraus, dass er bundesweit bereits in mehr als 100 Fällen in gleicher Weise aufgefallen war. Die Beamten erteilten einen Platzverweis und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrugs ein. Mit überhöhter Geschwindigkeit war ein 44-jähriger Autofahrer am Dienstagabend gegen 22 Uhr in der Güterhallenstraße in der Wormser Innenstadt unterwegs. Laut Polizei kam der Mann am Kreisverkehr an der Von-Steuben-Straße nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr eine Verkehrsinsel und den Gehweg und landete im Straßengraben. Der Ford Mondeo des Wormsers wurde so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Teile der Verkehrsinsel und eine Hecke wurden ebenfalls beschädigt. Der Sachschaden wird auf 4000 Euro geschätzt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.