Rhein-Pfalz Kreis 21 Einsendungen für Planungswettbewerb

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Für den Wettbewerb zur Planung des neuen Realschulgebäudes in Bobenheim-Roxheim sind beim Rhein-Pfalz-Kreis 21 Bewerbungen eingegangen. Davon hat der Bauausschuss des Kreises am Donnerstag 15 zur Teilnahme ausgewählt. Das hat auf Anfrage Kreisbeigeordneter Manfred Gräf (CDU) mitgeteilt.

Mit der Anzahl der Einsendungen sei man sehr zufrieden, sagte Gräf, und auch mit dem Umkreis, in dem die interessierten Architektenbüros ansässig sind. Von der Pfalz über das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern bis Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin hätten sich von der europaweiten Ausschreibung viele kompetente Planungsgemeinschaften angesprochen gefühlt, allerdings nur aus Deutschland. Doch nicht alle dürfen mitmachen. Der Bauausschuss hat sich in nicht öffentlicher Sitzung auf 15 Teilnehmer beschränkt und wird demnach sechs Bewerbern eine Absage erteilen. Die Auswahl wurde anhand eines Punktesystems getroffen. Den Neubau des Unterrichtsgebäudes in der Grünstadter Straße möchte man von jemandem planen lassen, der mit so etwas schon Erfahrung hat. Deshalb flossen einschlägige Referenzen mit 45 Prozent in die Wertung ein. Wie im November berichtet, wurden als weitere Kriterien für die Punkteverteilung festgelegt: Referenzen für die gelungene Gestaltung eines Außengeländes (30 Prozent), die Anzahl der Architekten und Ingenieure, die als Führungskräfte bei dem Unternehmen tätig sind (zehn Prozent), der durchschnittliche Netto-Jahresumsatz für Objektplanungen bei Gebäuden 2014 bis 2016 (zehn) sowie bei Freianlagen (fünf Prozent). Nach Angaben von Manfred Gräf spielen ab jetzt die von den 15 Büros erreichten Punktzahlen keine Rolle mehr. Alle seien jetzt gleichermaßen herausgefordert, Ideen, Entwürfe und Modelle für einen Bau zu präsentieren, der zum Gelände und den verbleibenden Gebäudeteilen (Altbau, Mensa, Pausenhalle) passt und gleichzeitig dem künftigen pädagogischen Konzept als Schwerpunktschule gerecht wird. Am 7. Februar dürfen alle Teilnehmer bei einer Preisrichter-Vorbesprechung Fragen stellen. Bis 6. April müssen alle Entwürfe vorliegen, am 4. Mai kürt das Preisgericht die Sieger. Die Kosten für die Schule werden auf fast elf Millionen Euro geschätzt. Der Wettbewerb wird vom Bad Kreuznacher Büro frankundfeil betreut.

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