Südwestpfalz Vogelgrippe: Drei tote Kraniche waren an Geflügelpest erkrankt
Bei drei der vier toten Kraniche, die zuletzt in Pirmasens, Zweibrücken, Donsieders und Trulben gefunden worden waren, hat das Friedrich-Loeffler-Institut jetzt bestätigt, dass die Vögel mit der Geflügelpest des Typs H5N1 infiziert waren. Dabei handelt es sich um die drei Verdachtsfälle, über die die Kreisverwaltung am 30. Oktober informiert hatte. Das Ergebnis der vierten Probe steht noch aus. Insgesamt gibt es damit bislang vier bestätigte Vogelgrippefälle bei Kranichen in der Südwestpfalz. Hausgeflügelbestände sind im Landkreis Südwestpfalz sowie in den Städten Pirmasens und Zweibrücken bis dato nicht betroffen. Seit Dienstag gilt die Stallpflicht für Nutzgefllügel.
Das Risiko für Ausbrüche der Vogelpest in Geflügelhaltungen sowie für neue Fälle unter Wildvögeln ist in Deutschland weiterhin hoch. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung ruft dazu auf, durch umsichtiges Verhalten zur Eindämmung der Geflügelpest beizutragen und gefährdete Tiere bestmöglich zu schützen. Zur Meldung von tot aufgefundenen Kranichen, Greifvögeln und Wasservögeln sowie von tot aufgefundenem oder erkranktem Hausgeflügel hat das Veterinäramt eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet: vogelgrippe@lksuedwestpfalz.de. Meldungen sind zudem unter Telefon 06331 809-259 (zwischen 6.30 und 20 Uhr, auch am Wochenende) möglich. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Vogelgrippe gibt es hier.