Handball
TSR spielt nicht schlecht, ist aber jetzt Letzter
„Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten. Wir hatten in der zweiten Halbzeit die Chance, aufgrund einer starken Abwehr das Spiel zu drehen. Letztlich unterliefen uns zu leichte Fehler, da wir nicht souverän spielten, wobei ich mich mit einschließe“, befand TSR-Trainer Jonas Baumgart, der mangels Alternativen selbst mitspielte.
Schäfer von Beginn an dabei
Eh schon stark dezimiert, musste die TSR auf Hendrik Matheis wegen einer Kapselverletzung am Daumen verzichten. Für ihn stand erstmals der 19-jährige Leif Schäfer in der Anfangsformation. Er nutzte seine Chance und glänzte mit sieben Toren.
Trotz anfänglicher Probleme in der Abwehr hielt Rodalben gut dagegen und ging mehrmals mit einem Tor in Führung. Letztmals mit 6:5 durch Max Hubele (10.). Danach bestimmte die HSG das Geschehen und zog aus ihrer Sicht auf 15:11 (24.) davon.
Kein Glück
In der zweiten Hälfte spielte die TSR gut mit. Sven Köllermeyer verkürzte in der 51. Minute auf 23:26. Doch fehlte laut Baumgart das nötige Glück. Er haderte: „Wir fangen gefühlt sieben Bälle ab, die wieder zum Gegner kommen. Noch dazu bestimmt fünf Abpraller-Tore nach Paraden von Pascal Glöckner.“
SO SPIELTEN SIE
TS Rodalben: Glöckner - Max Hubele (4) Buchheit (7), Schäfer (6) - Haury, Köllermeyer (7) - Saradeth; Timm Hubele (1), Baumgart (2), Hollerith
Spielfilm: 5:6 (10.), 12:8 (17.), 15:11 (24.), 17:14 (Halbzeit), 23:17 (40.), 26:23 (51.), 33:27 (Ende) - Zeitstrafen: 3 - 8 - Siebenmeter: 3/2 - 1/1 - Beste Spieler: Kötz, Rösler - Buchheit, Schäfer, Köllermeyer - Schiedsrichter: Klemm/Schwarz (Dahn).