Handball
TS Rodalben: Untergang in zweiter Halbzeit
„Obwohl wir in der ersten Halbzeit gut anfingen, fehlte die Konsequenz am Kreis. Da wäre mehr drin gewesen“, bedauerte TSR-Trainer Pesic, dass sein Team zur Halbzeit nur mit zwei Toren führte. Zum desaströsen Verlauf der zweiten Hälfte sagte er: „Max Hubele fehlte enorm, da er sich in der Halbzeitpause am Knie verletzt hat und nicht mehr weiterspielen konnte. Zudem sorgten einseitige Schiedsrichterentscheidungen bei meinen Spielern für Unmut. So ging der Faden verloren. Gegen Schluss schwanden die Kräfte, und die Mannschaft hat sich ergeben.“
13 Minuten ohne Tor
Doch sollte es anders kommen. Ohne Max Hubele spielten die Rodalber nur noch bis zur 43. Spielminute auf Augenhöhe. Auf das Siebenmetertor von Dirk Buchheit zum 17:20 folgte eine 13-minütige Torflaute, in der sich beim Pesic-Team die Strafzeiten häuften. Negativer Höhepunkt die doppelte Unterzahl in der 47. Minute. Zudem spielte Wörth seine körperliche Überlegenheit aus und war kaum noch zu stoppen. Ein 25:17 (56.) aus Sicht der Wörther war die Folge. Der in der 45. Minute für Pascal Glöckner eingewechselte TSR-Nachwuchstorwart Frederik Brödel verhinderte Schlimmeres. Gleich viermal konnten die Südpfalzer ihn bei Siebenmetern nicht überwinden.
SO SPIELTEN SIE
TS Rodalben: Glöckner, ab 45. Frederik Brödel - Buchheit (5/1), Max Hubele (2) Goll (3/1) - Haury, Köllermeyer (1) - Timm Hubele (2); Groß (4), Schäfer (1), Löwe, Christ
Spielfilm: 3:4 (10.), 5:7 (16.), 7:9 (24.), 10:13 (29.), 12:14 (Halbzeit), 18:16 (38.), 24:17 (54.), 28:18 (Ende) - Zeitstrafen: 1 - 8 - Siebenmeter: 8/4 - 3/2 - Beste Spieler: Hänle, Kazek, Schumacher - Brödel, Buchheit, Max Hubele, Groß - Zuschauer: 100 - Schiedsrichter: Faß/Wallenfels (TG Oggersheim/SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam).