Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Talente von TV Lemberg und LAC Pirmasens bei deutschen Jugend-Meisterschaften

Stark im Hindernislauf: Ole Schöndorf (in Blau) vom TV Lemberg.
Stark im Hindernislauf: Ole Schöndorf (in Blau) vom TV Lemberg.

Vor großer Kulisse sind Ole Schöndorf vom TV Lemberg und Sophie Endler vom LAC Pirmasens am Samstag bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften gelaufen.

Regenschauer machten es den DM-Teilnehmern vor rund 1000 Zuschauern im Koblenzer Stadion Oberwerth nicht einfach. Ole Schöndorf, 14-jährige Oberauerbacher im Dress des Turnvereins Lemberg, gehörte zu den Jüngsten im stark besetzten Feld des 1500-Meter-Hindernislaufs der M15. Die mit Trainer Klaus Klein abgesprochene Taktik lautete so: von Beginn an möglichst vorne laufen, um bequem und ohne Gerangel über die Hindernisse, darunter auch einen Wassergraben, zu kommen. Das gelang von Beginn auch unerwartet gut. Schöndorf gehörte zur Spitzengruppe. Am Ende überquerte er als Zehnter von 31 Startern die Ziellinie in 4:42,38 Minuten. „Ich bin top zufrieden mit seiner Leistung. Er hat seine Bestzeit um acht Sekunden verbessert und lief taktisch hervorragend“, sagte Klein. Ole Schöndorf war erst einen Tag zuvor aus dem Familienurlaub zurückgekehrt.

Schwierige Wetterbedingungen

Sophie Endler aus Münchweiler startete über 100 Meter und 300 Meter der W15. In 12,83 Sekunden sprintete sie die 100 Meter. Das bedeutete national Platz 25 für die Zweite der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft unter 40 Starterinnen. „Für das Finale hat es leider nicht ganz gereicht. Die Wetterbedingungen waren nicht ganz optimal, aber ich habe versucht, das Beste daraus zu machen“, resümierte die Athletin des LAC Pirmasens. Ihre Bestzeit, gelaufen am 22. Juni in Koblenz, liegt bei 12,74 Sekunden.

Nach kurzer Verschnaufpause im Callroom – hier bekommen die Athleten ihre Startnummern ausgehändigt, und die Spikes werden kontrolliert – ging es für die Südwestpfälzerin zum 300-Meter-Lauf. Endler startete gut, am Ende wurde sie in 42,72 Sekunden 19. unter 22 Läuferinnen. „Die Beine gingen am Ende zu“, sagte sie. Auch hier hat sie knapp ihre Bestmarke (42,64 Sekunden) verfehlt. Es sei beeindruckend gewesen, mal vor einer gut besetzten Tribüne zu laufen, schwärmte die LAC-Athletin nach ihren ersten deutschen Meisterschaften von der Atmosphäre. Ihr Fazit: „Ein Tag mit vielen positiven Erfahrungen – ich bin stolz, dabei gewesen zu sein.“

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