Pirmasens
Süßes aus der Wasgau-Konditorei
Die Wasgau-Bäckerei will ihr Sortiment um eigene Konditorei-Erzeugnisse vergrößern. Dazu wurde ein neues Gebäude am Standort der Großbäckerei in der Molkenbrunner Straße hochgezogen. Die Kosten dafür betrugen rund 2,5 Millionen Euro. „Wir hatten mit der Planung bereits Ende 2020 begonnen. Die Investitionen blieben im finanziell gesteckten Rahmen“, informierte Woll auf Nachfrage der RHEINPFALZ.
Was bislang in etlichen Filialen, die bereits mit der Vielfalt der süßen Erzeugnisse beliefert werden, festzustellen sei, „ist ein begeistertes Feedback der Kunden, das uns beweist, dass sich dieser hohe Aufwand in jedem Fall gelohnt hat“, so die Marketingleiterin. Sie führt aus, dass alle Produkte, insbesondere die Füllungen und Cremes, in handwerklicher Tradition und mit großer Sorgfalt aus besten Zutaten hergestellt würden.
600 Quadratmeter neue Produktionsfläche
Bei dem Neubau handelt es sich um eine separate Produktionshalle, die mit einer Schleuse mit dem Bestandsgebäude verbunden ist. Die Betriebsfläche beträgt laut Woll 1200 Quadratmeter. Das Gebäude bietet einen Sozialbereich mit Pausenraum, Flächen für Kühl- und Tiefkühllagerung und eine Produktionsfläche von rund 600 Quadratmetern.
Die Wasgau vertreibt in den Bäckereien in ihren Frischemärkten bereits ein breites Sortiment an Konditoreierzeugnissen. Der Absatz in den Pirmasenser Märkten ließ sich so gut an, dass „wir uns in der Planung bestärkt sahen, das Konditorei-Segment zu vergrößern und eine eigene Produktion aufzubauen“, sagt Woll. Damit sollte zum einen die handwerkliche Kompetenz vergrößert werden, zum zweiten will die Wasgau-Bäckerei einen neuen Fokus auf hochwertige und handwerklich hergestellte Konditoreierzeugnisse setzen und somit das Sortiment und die Menge erweitern. Durch den Neubau in Winzeln sollen die Mengen um 70.000 Stück hochwertiger Konditoreierzeugnisse erhöht werden, darunter die beliebten Klassiker wie Frankfurter Kranz, Bienenstich, Dessert-Banane und Granatsplitter.
Jetzt werden auch Konditoren ausgebildet
Derzeit werden zehn Fachkräfte und fünf Fahrer beschäftigt, mit einem wachsenden Sortiment könne auch der Personalbedarf entsprechend steigen. „Zudem bilden wir ab diesem Jahr auch selbst Konditorinnen und Konditoren aus, was uns und vor allem auch unseren Produktionsleiter und Konditormeister Thomas Schehl sehr stolz macht.“ Offiziell eröffnet werde voraussichtlich im April. „Bis Ende Juni möchten wir dann alle unsere Filialen mit den Erzeugnissen unserer Konditorei beliefern“, sagt Woll.