Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Rave in der Messehalle: Mehr als 2000 Besucher erwartet

Die Veranstalter erwarten mehr als 2000 Besucher für die Veranstaltung im Januar – mehr als 2025, als es Blitzeis gab.
Die Veranstalter erwarten mehr als 2000 Besucher für die Veranstaltung im Januar – mehr als 2025, als es Blitzeis gab.

Aus einer Gersbacher Gaudi hat sich mit „Wie geil werdzn“ ein überregionales Tanzereignis entwickelt. Am Samstag, 10. Januar, geht es wieder in der Messehalle über die Bühne.

Veranstalter des Ravertreffpunkts im Januar ist die Jugend- und Kulturabteilung des Gersbacher Sportvereins, was für Rave- und Technopartys dieser Art und Größenordnung recht ungewöhnlich ist. Doch angesichts der Leidenschaft, mit der die Verantwortlichen dafür brennen, ist es auch wieder verständlich. Christian Müller ist stellvertretender Abteilungsleiter und einer der Organisatoren – und selbst ein bisschen überrascht über den Erfolg des Veranstaltungsformats. Unter dem Namen „Wie geil werdzn“ konnte es einen Besucherrekord nach dem anderen einfahren.

Gestartet wurde vor Jahren in der Gersbacher Mehrzweckhalle. Die war zuvor nicht gerade bekannt dafür, ein Zentrum der Ravekultur zu sein. 800 Quadratmeter groß ist die Halle inklusive Nebenraum. Das war den Veranstaltern schon bald zu klein. Und in Dezernent Denis Clauer fanden die Verantwortlichen einen Fürsprecher für den Umzug in die Messehalle in Pirmasens, wo in der Halle 6A mit 4200 Quadratmetern Tanzfläche der richtige Platz gefunden wurde.

Weniger Besucher wegen Blitzeis

Im Januar 2025 wurde unter dem Titel „Die erste Party des Jahres“ in der Messe gefeiert. Allerdings habe es Blitzeis gegeben, bedauert Müller. „Nur“ 1800 Besucher seien gekommen. Die Halle sei für 2200 Besucher ausgelegt. Dass es dann doch noch so viele wurden, wertet Müller als Indiz, dass der Verein hier auf dem richtigen Weg sei.

„Die Partys in Gersbach waren über die Jahre einfach zu beliebt geworden. Der Besucherandrang war dort nicht mehr sicher und sinnvoll zu bewältigen“, meint Müller. Er sieht den Umzug in die Stadt als richtigen Weg – zumal jetzt auch die Zufahrt für auswärtige Gäste viel einfacher sei und und für viele Parkplätze an der Messe gesorgt sei.

Der Erfolg trotz Blitzeis habe den Verein ermutigt, bei der Hexentour im April gleich noch eine Veranstaltung anzubieten; diesmal etwas kleiner im Framas-Stadion. Die soll es im kommenden Jahr auch wieder geben, kündigt Müller schon mal an. Besonders wichtig ist der Jugend- und Kulturabteilung aber „Die erste Party des Jahres“ – und dafür laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Fünf DJs legen auf

Die Kosten für das Großereignis in der Messe seien ebenfalls gestiegen. Unter anderem seien ein kompletter Feuerwehrwagen mit Personal sowie Sanitäter während der ganzen Zeit vor Ort. Ansonsten sei alles rein ehrenamtlich organisiert, berichtet Müller.

In der Halle 6A werde die gesamte Fläche genutzt, auch wegen des zweiten Fluchtwegs über eine rückwärtige Zufahrtsrampe. Los geht es am 10. Januar um 20 Uhr. Das Ende ist für 5 Uhr morgens vorgesehen. Vor Ort werden fünf DJs auflegen und drei Gastronomen für Verpflegung sorgen.

„Uns war Gersbach immer wichtig. Und die Veranstaltungen dort waren für viele etwas Besonderes. Aber irgendwann führte kein Weg mehr an einer größeren Location vorbei“, erklärt Müller. Der Verein wolle sich immer noch ein Stück steigern. Da sei die Erweiterung in der Messehalle unbedingt nötig gewesen. „Wir wollen nicht einfach ein Motto wiederholen, das einmal funktioniert hat“, betont Müller.

Termin

„Wie geil werdzn“ am Samstag, 10. Januar 2026, um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro. Zutritt ist ab 16 Jahren.

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