Pirmasens
Pirmasens – das Hollywood von Rheinland-Pfalz
„Es ist toll, dass in Pirmasens Filme gedreht werden. Die Stadt könnte man fast schon das Hollywood von Rheinland-Pfalz nennen“, sagt Reiner Veidt nach der Premiere des Mafia-Thrillers made in Pirmasens. „Großartig“ findet Veidt das Engagement der Macher, die viel Herzblut in die Produktion gesteckt hätten, und die Initiative zahlreicher beteiligter Privatpersonen und Firmen. „Das zeigt, dass in Pirmasens etwas geht“, meint Veidt.
Michelle Ernst mag das Action-Genre eigentlich nicht, hat sich den Pirmasenser Film aber trotzdem gerne angesehen. Nach der ausverkauften Vorstellung im Walhalla Kinocenter zeigt sie sich begeistert: „Ich habe im Film viele bekannte Gesichter gesehen und kenne viele Leute, die mitgespielt haben. Die Pirmasenser Örtlichkeiten, an denen gedreht wurde, habe ich allesamt ebenfalls erkannt. Das hat mich als Pirmasenserin stolz gemacht“, so Ernst.
Die Filmlänge von 108 Minuten, die „Scamacca“ zu bieten hat, findet Bianca Kübelstein „völlig in Ordnung“. „Giovanni hat das sehr gut gemacht, ich würde mir auch eine Fortsetzung ansehen. Ich selbst hatte eine kleine Nebenrolle. Die Dreharbeiten waren richtig spannend und auch lustig“, sagt Kübelstein.
Nadine Grieger und ihre Tochter Lana Kraus haben sich am Freitagabend einen Frauenabend gegönnt und dazu das Walhalla Kinocenter als Location gewählt. „Ich finde es bei diesem Film toll, dass man die Darsteller kennt. Den Rheinberger als Drehort habe ich auch sofort erkannt, das Ganze auf einer großen Kinoleinwand zu sehen, war fast surreal“, sagt Lana Kraus. Ihre Mutter Nadine Grieger ergänzt: „Die Karten für den Film habe ich bei einem Gewinnspiel gewonnen und bin richtig froh darüber. Der Film war gut und witzig gemacht“.
Dirk Hinkel hat als Komparse im Pirmasenser Mafia-Thriller mitgespielt. „Das waren meine ersten Dreharbeiten. Ich war vor allem bei den Szenen im Carolinensaal dabei und das alles hat richtig Spaß gemacht. Es war ungewohnt, mich selbst jetzt in einem fertigen Film zu sehen“, sagt Hinkel.
Dem zwölf Jahre alten Paul Helfrich haben vor allem die Kampfszenen in „Scamacca“ gefallen. „Actionfilme finde ich richtig cool, Giovanni Balistreri war super im Film. Ich hatte auch eine große Tüte Popcorn und genug zu trinken, der Kinoabend war super“, sagt der Junge.