Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Nünschweilers Gegner mit Nationalspieler aus Indien

Gewannen ihr Doppel: Henry Wiche (rechts) und Rimvydas Martinka.
Gewannen ihr Doppel: Henry Wiche (rechts) und Rimvydas Martinka.

Ein Remis daheim gegen den Letzten – ist das ein Punktverlust? Beim TTC Nünschweiler tat man sich nach dem 5:5 gegen den VfR Simmern schwer, diese Frage zu beantworten.

Der Neunte in der eigentlich zehn Mannschaften zählenden Tischtennis-Oberliga – die SG Frei-Laubersheim/Hackenheim/Winzenheim zog ihr Team im August aus der Oberliga zurück und ist damit der erste Absteiger – hatte sich vor der zweiten Saisonhälfte erheblich verstärkt. Mit dem indischen Nationalspieler Mandar Rejeev Hardikar gelang Simmern eine Woche vor dem Gastspiel in der Südwestpfalz schon ein Sieg gegen den Tabellenzweiten Nassau. „Ein Punkt – das hätten wir vor dem Spiel wahrscheinlich direkt unterschrieben. Nachdem wir jetzt aber 4:1 vorne gelegen haben, ist es doch irgendwie ärgerlich. Aber die waren schon gut“, sagte Timo Schultz, die Nummer drei des TTC Nünschweiler.

Seine Mannschaft gewann die beiden Doppel zum Auftakt, Rimvydas Martinka legte mit einem Einzelsieg nach. Weil Schultz auch noch gegen Simmerns Justin Seckler in drei Durchgängen siegte, stand es 4:1. Hardikar schlug vorne Henry Wiche in vier und Martinka in drei Sätzen. Nach vier Einzelniederlagen in Folge wurde aus dem 4:1 ein 4:5. Es lag nun an Marcel Dohmen, ob es noch ein Unentschieden für die Gastgeber werden würde. „Marcel hat es am Ende zum Glück noch zubekommen“, sagte Schultz zum Vier-Satz-Erfolg des Angriffsspielers gegen VfR-Akteur Justin Seckler.

Sehr wichtiges Spiel gegen Heusweiler

Somit hielt Nünschweiler den Vier-Punkte-Vorsprung auf Simmern. Schultz: „Jetzt gilt es, in drei Wochen gegen Heusweiler in bestmöglicher Aufstellung anzutreten. Wenn wir da auch etwas holen, dann sieht es gar nicht so schlecht aus.“ Im Falle einer Niederlage gegen Heusweiler, das aktuell pluspunktgleich mit Simmern den Relegationsplatz belegt, stünde Nünschweiler wie in der Vorsaison mit beiden Beinen im Abstiegskampf.

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