Meinung Lichtkunst gegen Schmuddelecken: Ausbaufähige Idee
Das Image der Schmuddelecke hat der Bereich Schäferstraße und Brückengasse schon lange. Es ist einfach nicht schön zwischen Autos, die mindestens 50 Stundenkilometer schnell sind, herumzulaufen. Noch dazu im Angesicht der dunklen Ecken unter dem Parkhaus, aus denen wer weiß was drohen könnte. Während andernorts kurzerhand Kameras installiert werden in der Hoffnung, dass diese lichtscheue Gestalten abschrecken könnten, will Gartenbauamtsleiter André Jankwitz den Bereich mit vergleichsweise wenig Geld deutlich aufwerten. Mit der Begrünung und vor allem den Lichtinstallationen von Ingo Bracke könnte die Schäferstraße zum Anziehungspunkt für viele Gesellschaftsschichten werden. Die Schäferstraße hat aber noch mehr Potenzial. Die teilweise vierspurige Stadtautobahn wird schon lange nicht mehr in dem Ausbaustandard gebraucht, der zudem zum Rasen einlädt. Hier wäre Platz, einen Fahrstreifen dauerhaft zum Grünstreifen mit Radweg umzubauen. Dann wäre auch der Verkehr auf höchstens 50 Stundenkilometer abgebremst, was den Kunstgenuss noch mal erhöht.
