Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Immer auch eine Frage der Kosten

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Hartplätze haben nicht den besten Ruf, aber unbestreitbar auch ihre Vorteile. Und ein Nachteil für Vereine mit eigenen Rasenplätzen sollte der Vergangenheit angehören.

Hartplatz oder Rasenplatz, braun oder grün, wo macht der Kick mehr Spaß? Fast eine rhetorische Frage. Natürlich auf dem Rasen. Vor allem weil die Verletzungsgefahr viel geringer ist. Nach einer Grätsche auf Rasen steht man ohne Blessur wieder auf. Die Folgen einer Hartplatzgrätsche erinnert in der Regel etwa zwei Wochen an den Zweikampf. Die älteren unter den fußballinteressierten Lesern wissen genau, wovon ich schreibe. Dennoch: Auch Hartplätze haben ihre positiven Seiten. So verursachen bisweilen 90 Minuten Fußball auf Rasen bei schlechten Witterungsbedingungen zuweilen Sanierungskosten in vierstelliger Höhe, derweil ein bei mäßigem Wetter oft gut bespielbarer Hartplatz nur abgezogen werden muss. Es ist also auch eine Frage der Kosten, ob ein Hartplatz vorgehalten werden sollte.

Optimal scheint für die oft klammen Vereine die Lösung: Rasen plus Hartplatz (ob klein oder groß). Und: Auch Vereine mit Rasenplatz in Eigentum sollten bei ungünstigem Wetter entscheiden dürfen (und nicht etwa der Schiedsrichter), ob auf ihrem Platz gespielt werden sollte oder nicht. Bei Mannschaften, die auf kommunalem Grün spielen, entscheidet ja die Stadt, der Kreis oder die Ortsgemeinde über die Bespielbarkeit.

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