American Football RHEINPFALZ Plus Artikel Fragezeichen hinterm Headcoach der Pirmasens Praetorians

Viermal wird auf der Pirmasenser Husterhöhe gespielt.
Viermal wird auf der Pirmasenser Husterhöhe gespielt.

Gehen die Prätorianer im April mit Jens Mollnau als neuem Cheftrainer in die Saison 2025 oder nicht? Der Chef des Football-Regionalligisten nimmt Stellung zu dieser Frage.

Anfang November präsentierten die Praetorians, die American-Football-Abteilung des FK Pirmasens, Jens Mollnau als neuen Cheftrainer und damit als Nachfolger von Patrick Niedenzu. Der Mann aus Goslar im Harz, zuletzt bei den Hildesheim Invadors tätig, sollte nach Pirmasens umziehen, von hier aus via Homeoffice in seinem Hauptberuf arbeiten und im Zweitjob die Prätorianer zu Siegen in der dritten Liga führen. Doch derzeit ist Mollnau nicht da. Assistent Heiko Wilhelm leitet das Training, so auch am Donnerstag in der Wasgauhalle.

„Jens war schon hier, hat auch Trainings geleitet, hat aber jetzt im Harz noch einige private Dinge zu klären. Familie geht immer vor“, sagt Mario Kapila, der im FKP-Präsidium für American Football zuständig ist. Und wird Jens Mollnau beim ersten Ligaspiel am 26. April gegen die „Golden Eagles“ aus Mainz der Pirmasenser Headcoach sein? „Ich gehe davon aus“, antwortet Kapila und betont zugleich, dass Heiko Wilhelm „einen super Job“ mache.

Trainingslager in Schwäbisch Hall

Die Saisonvorbereitung stocke allerdings seit Januar, weil sehr viele Spieler erkrankt sind oder waren. Vom 7. bis 9. März ist ein Trainingslager in Schwäbisch Hall mit Trainingsspielen gegen Stuttgart und die U20 des Erstligisten Schwäbisch Hall Unicorns geplant. Am 23. März fahren die Prätorianer zum Testspiel nach Bad Kreuznach.

Neuer Quarterback des Teams ist der US-Amerikaner Lamar Hall, der vorige Saison noch als Safety in der GFL für die Saarland Hurricanes spielte, zuvor aber unter anderem bei den Kaiserslautern Pikes als Spielmacher agierte. Kapila: „Er ist ein schlauer, sehr effektiver Spieler.“ Insgesamt umfasst der Kader 54 Spieler.

Zehn Partien gegen sieben Gegner

Vom 26. April bis 9. August haben die Praetorians in der Regionalliga Mitte zehn Partien gegen sieben Gegner. Vier der fünf Heimspiele werden im Framas-Stadion auf der Husterhöhe ausgetragen (gegen Mainz Golden Eagles, Rüsselsheim Crusaders, Marburg Mercenaries und Kaiserslautern Pikes), nur die Partie gegen die „Sentinels“ aus Bad Homburg findet im Stadion Spesbach statt. Nur Auswärtsgegner sind Kassel und Fulda. „Marburg als ehemaliges GFL-Team und Bad Homburg werden die Liga dominieren“, schätzt Kapila. „Unser Ziel ist es, im Mittelfeld mitzuspielen.“

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