FUSSBALL FCK zahlt wohl Abfindung für Hermersberg und Weselberg

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Es sieht ganz danach aus, dass der Südwestdeutsche Fußball-Verband (SWFV) den Verbandspokal-Wettbewerb 2020/21 wegen der Corona-Krise nicht mehr zu Ende spielen lässt und den 1. FC Kaiserslautern als seinen Vertreter am DFB-Pokal 2021/22 benennen wird. Der FCK findet die anderen sieben Verbandspokal-Viertelfinalisten, darunter der SV Hermersberg und der SC Weselberg, wohl finanziell ab.

„Wir haben uns geeinigt“, teilte Hermersbergs Vorsitzender Ulli Könnel am Samstag auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Mehr wollte er zu dem Treffen der acht Viertelfinalisten am Freitagabend im Fritz-Walter-Stadion nicht sagen. Da diese Einigung am Montag noch vom SWFV-Präsidium abgesegnet werden müsse, werde er vorher kein weiteres Statement abgeben. Könnel: „Erst muss dieser Schritt mal erledigt sein.“

Als die Pandemie Anfang November für die lange Fußball-Zwangspause sorgte, waren im Verbandspokal gerade die Achtelfinals gespielt. Landesligist Hermersberg hatte für die Runde der letzten acht das große Los, ein Heimspiel gegen die FCK-Profis, gezogen. Bezirksligist Weselberg hätte Heimrecht gegen den Verbandsligisten TSV Gau-Odernheim gehabt. Während der FCK in der Dritten Liga weiterspielte, pausieren die Amateurvereine seither.

Bis 30. Juni muss der SWFV seinen Teilnehmer am nächsten DFB-Pokal-Wettbewerb melden. Hätten sich die acht Vereine nicht geeinigt, hätte es wohl einen Losentscheid gegeben.

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