Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel FC Rodalben: Quincy Henderson hat großen Spaß bei seiner ersten Trainerstation

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Sie bleiben Spielertrainer des FC Rodalben: Quincy Henderson (links) und Christoph Weller. Der neue Dritte im Bunde kommt aus der saarländischen Verbandsliga.

Auch nächste Runde ist Ex-Verbandsligafußballer Quincy Henderson Bestandteil des dann auf einer Position veränderten Trainerteams beim FC Rodalben.

Vom bestehenden Dreigestirn bleiben die Spielertrainer Quincy Henderson und Christoph Weller dem FC Rodalben erhalten. Für den – wie berichtet – aus privaten Gründen zum Saisonende ausscheidenden Daniel Wafzig stößt Offensivspieler Marc Arzt zum FCR. Der 28-Jährige spielt aktuell beim Tabellenvierten der saarländischen Verbandsliga Ost, FSG Ottweiler/Steinbach. Wie Henderson war Arzt früher unter anderem bei der SG Rieschweiler und beim TSC Zweibrücken am Ball. „Wir drei werden das Traineramt gleichberechtigt ausfüllen“, informierte Henderson, der gebürtiger Rodalber ist und derzeit mit seiner Freundin Eveline und dem gemeinsamen Sohn Liam King (2) in Waldfischbach-Burgalben wohnt.

In seinem ersten Jahr als Trainer hat der gelernte Bürokaufmann, der aktuell als Fachkundiger und Generalinspekteur für Abscheideranlagen bei der AST Klaus Germann Umweltschutz GmbH in Pirmasens arbeitet, einiges gelernt. „Ich bin froh, dass ich hier in Rodalben den Einstieg in die Trainertätigkeit vollziehen konnte. Wir sind zwar zu dritt, aber natürlich gestalte ich das Training auch manchmal völlig allein. Und es macht mir hier großen Spaß“, berichtet Henderson.

In Rodalben angefangen

Beim FC Rodalben begann der Sohn eines US-Amerikaners und einer Deutschen auch mit dem Fußballspielen. Ein Kumpel nahm ihn mit zum Training. In der C- und B-Jugend spielte Quincy Henderson beim FK Clausen, bevor er in der A-Jugend zum SV Rot-Weiß Pirmasens wechselte. Dort blieb der schnelle Dribbler nicht allzu lange. Über die Stationen SG Rieschweiler, FK Pirmasens II und SC Hauenstein ging es zum SV Morlautern, bevor sich Henderson Borussia Neunkirchen anschloss. Mit dem einstigen Bundesligisten erreichte Henderson 2022 als Saarlandliga-Vizemeister die Oberliga-Aufstiegsrunde, wo die Borussia am SC Idar-Oberstein und am späteren Aufsteiger TuS Kirchberg scheiterte. Es folgten drei Jahre in der Landesliga beim TSC Zweibrücken, bevor er vergangenen Sommer zum FC Rodalben wechselte.

In der Heimat seines Vaters war Henderson nach eigenen Worten das bis dato letzte Mal im Alter von 15 Jahren. „Aber ich würde schon gerne mal meine Cousine in San Antonio besuchen und hoffe, dass das demnächst klappt“, sagt der Westpfälzer, der sowohl die deutsche als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt.

Nächste Runde „oben mitspielen“

Für die laufende Saison gibt der 33-Jährige das schnellstmögliche Sichern des Bezirksliga-Verbleibs als Ziel aus. Derzeit belegen die Rodalber mit 29 Punkten aus 21 Spielen Rang zehn. Für die kommende Bezirksliga-Runde hat der Rodalber Trainer andere Pläne: „Dann wollen wir auf alle Fälle oben mitspielen. Wir haben dann mit Arzt, Tim Gampfer aus Contwig und Tim Klein von der SG Rieschweiler – ein weiterer Spieler kommt wahrscheinlich noch dazu – gute Neuzugänge verpflichtet.“

Am Sonntag (15.15 Uhr) erwartet Rodalben zum Kreisderby die SG Eppenbrunn, die sich mitten im Aufstiegsrennen befindet. Das Hinspiel verlor der FCR etwas unglücklich mit 1:2.

LANDESLIGASPIELE

In der Landesliga erwartet Spitzenreiter SC Hauenstein am Sonntag um 15 Uhr den TuS Bedesbach-Patersbach, bei dem der frühere Kapitän des FK Pirmasens, David Becker, im zweiten Jahr als Spielertrainer fungiert. Der erste Verfolger des SCH, der VfR Baumholder, gastiert zeitgleich bei Schlusslicht Bundenthal, bei dem es personell wieder etwas besser aussieht. Der mit zwei Siegen aus der Winterpause gekommene SV Hinterweidenthal empfängt den SV Rodenbach (Samstag, 16.15 Uhr), der Tabellendritte, der SV Hermersberg, gastiert in Hackenheim (Sonntag, 15 Uhr).

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