Pirmasens Ein Spektakel

Rodalben

. TSR-Handball-Abteilungsleiter Romi Hirtle und sein Team hatten wieder ganze Arbeit geleistet. Eröffnet wurde das Spektakel durch die Spaßkapelle der „Rodalber Hexen“, die mit ihren Rhythmen lautstark anheizten. Auch der neue Hallensprecher Thomas Wolf und Trommler Claus Schäfer stimmten das Publikum gehörig ein. Beeindruckend dann der Einlauf der TSR-Mannschaft, begleitet von den TSR-Handballminis, im Lichterspiel zu „O Fortuna“ aus Carl Orffs „Carmina Burana“. Mitgerissen von den Fans, entwickelte sich sofort ein schnelles Spiel, das von den Schiedsrichtern unauffällig geleitet wurde. Jonas Baumgart und Jörn Poß warfen Rodalben mit 2:0 in Führung. Helle Aufregung nach dem Anschlusstreffer der „Wölfe“ aus der Nordpfalz, als Moritz Baumgart gefoult wurde, sich dabei schwer verletzte und ausscheiden musste. Diagnose im Krankenhaus: ausgekugelte große Zehe und Riss des Bänderapparates am Zeh. Doch ließen sich seine Mitspieler nicht beeindrucken und erhöhten durch zwei Tore von Lukas Baumgart auf 4:2. Dann mehrten sich Rodalber Ballverluste. Doch Torhüter Norman Denzer bügelte mit tollen Paraden – insgesamt entschärfte er 16 Würfe – Missgeschicke seiner Kollegen immer wieder aus. Nach 20 Minuten führte die TSR mit 8:5. Nach einer Auszeit von Göllheim/Eisenberg, in der die Rodalber Minis – wie auch in den folgenden Auszeiten – als Cheerleader auftraten, kamen die Gäste auf 8:7 heran. Nun nahm Rodalbens Trainer Werner Ulbrich eine Auszeit. Nun lief es, die TSR baute ihre Führung auf 11:7 aus. Höhepunkt dabei ein „Kempa-Trick“, bei dem Kevin Hauck auf Zuspiel von Jonas Baumgart verwandelte. Nach einem Siebenmeter von Jörn Poß zum 12:9 wurden die Seiten gewechselt. In der Pause folgte ein weiterer Höhepunkt des stimmungsvollen Abends. Mit einem atemberaubenden Wilder-Western-Auftritt bezauberte das „Gym & Dance Team“ der TSR die Zuschauer. Beim Stand von 14:12 bekamen die Rodalber zwei Zeitstrafen aufgebrummt. Doch sie überstanden diese heikle Phase ohne Gegentor. Mit gestärktem Selbstvertrauen zog die TSR bis zur 41. Spielminute auf 17:12 davon. Beim Stand von 21:17 in der 52. Minute wechselte die TSR den Torwart, Angelo Seelinger kam für Denzer und verblieb den Rest des Spiels im Gehäuse. In der hektischen Schlussphase kamen die Nordpfälzer etwas auf, doch zwei Tore von Fabian Hauck sorgten für die sichere 25:20-Führung. Die Zuschauer standen auf und klatschten Beifall, die Nordpfälzer konnten nur noch auf 22:25 verkürzen, der Sieg von Rodalben war in trockenen Tüchern und wurde ausgiebig von der Mannschaft und den begeisterten Fans gefeiert.

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