Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Doppelte Duelle für Busenberg, Rumbach, Petersberg und Zweibrücken

fkp2-herxheim4

Die neueste Ausgabe von Helmut Igels Kolumne „Tore, Träume, Temperamente“ zum Amateurfußball in der Region Pirmasens.

Doppelte Duelle: Kurioser Nachholspielplan

Am Sonntag SC Busenberg gegen TuS Rumbach, am Dienstag Rumbach gegen Busenberg. Vergangenen Mittwoch TSC Zweibrücken II gegen FK Petersberg, am Sonntag dann Petersberg gegen Zweibrücken II. Der Nachholspielplan des Fußballkreises macht’s möglich und nötig.

Wie Rumbachs Spielertrainer Eugen Stapper erzählte, verabschiedeten sich am Sonntag nach dem Derby-Hinspiel in der B-Klasse Ost fast alle Spieler von ihrem Gegenüber mit den Worten „bis Dienstag“ oder „bis übermorgen“. Stapper: „Nur war die Laune bei uns nach dem 2:2 ein bisschen besser als bei Busenberg. Wir sind jetzt seit acht Spieltagen ungeschlagen“, sagte Stapper, der in der Drachenfels-Gemeinde zweimal traf. Für den SCB war das Unentschieden ein Rückschlag im Rennen um die Aufstiegsplätze.

Anders lief es beim Doppel-Duell in der A-Klasse. „Wir haben heute gegen eine ganz andere Mannschaft als noch am Mittwoch gespielt“, stellte am Sonntag Petersbergs Sportvorstand Martin Rohr fest. Denn am Mittwoch hatte sich der TSC Zweibrücken II Hilfe aus der in der Landesliga spielenden ersten Mannschaft geholt. „Heute hatte ich nur noch Sebastian Meil, zwei junge Verteidiger und den Torwart wiedererkannt“, merkte Rohr an – und zwar ohne Groll, denn dies sei alles regelkonform. Entsprechend fielen die Ergebnisse aus. Am Mittwoch gewann Zweibrücken II mit 4:0, am Sonntag Petersberg mit 4:2.

Doppelt Nummer eins: Faire SG Heltersberg/Geiselberg

Sehr fair spielen die beiden Mannschaften der SG Heltersberg/Geiselberg. Die erste Garnitur führt gemeinsam mit dem TV Althornbach die Fairplay-Wertung der A-Klasse mit einem Quotienten von 1,69 an. Und die um den Aufstieg kämpfende SG Heltersberg/Geiselberg II ist nicht nur das fairste Team der C-Klasse Ost, sondern mit einem Quotienten von 1,35 die fairste aller 85 Mannschaften im Fußballkreis Pirmasens/Zweibrücken. „Wir spielen manchmal etwas zu brav, wollen viel spielerisch lösen. Wir haben Respekt vor jedem Gegner“, sagt Spielleiter Ralf Richter dazu.

Kriegshäusers Klarstellung: Kein Team bevorzugt

„Wenn unser Rasen nicht bespielt werden kann, dann ist er für alle Mannschaften nicht bespielbar – von den Bambini bis zu den Alten Herren.“ Mit diesen Worten nahm Dieter Kriegshäuser, der Vorsitzende des TuS Heltersberg, Stellung zu einer Äußerung von Heltersbergs Frauentrainerin Cassidy Mc Ghee in einem Interview vergangene Woche. Es gebe keinen Unterschied zwischen Männer- und Frauenteams. Es könne jedoch durchaus sein, dass der Rasen an einem Freitag oder Samstag nicht bespielbar gewesen sei, am Sonntag dann aber schon.

x