Fussball
Die Zwischenbilanzen der Landesligisten aus dem Raum Pirmasens
Am besten im Rennen liegen die
Der Start in die Saison war eher zäh. Nach dem 4:2-Auftakterfolg gegen Hauenstein folgten, inklusive Verbandspokal, zunächst vier Niederlagen am Stück. Doch dann legte die Elf von Reinert den Schalter um. In den folgenden elf Spielen siegte Bundenthal neunmal, davon siebenmal in Serie. Bei den Spitzenmannschaften Kreuznach und Hackenheim gab es Auswärtserfolge für Bundenthal. „Der Erfolg ist umso beachtlicher, da wir mit enormen Widrigkeiten zu kämpfen hatten. Etliche Spieler fehlten immer wieder verletzt oder wegen Urlaub“, blickt Reinert zurück. Trotzdem sei das Team fast immer bis an die Leistungsgrenze gegangen. „Respekt an die Truppe“, lobt der Trainer.
Alle Topteams daheim
In der Rückrunde empfängt Bundenthal die Mitfavoriten auf den Aufstieg, also Kreuznach, Hackenheim und Rodenbach, allesamt zu Hause. Trotzdem will Reinert „die Kirche im Dorf lassen“. Grundsätzlich sei es für die Spieler angenehmer vorne mitzuspielen, als im Niemandsland der Tabelle zu stehen. „Wir müssen zusehen, dass wir nach der Winterpause gut aus den Startlöchern kommen. Dann schauen wir, was am Ende rauskommt“, so Reinert. Mit Dennis Brödel vom SC Hauenstein hat Bundenthal bereits einen Winterneuzugang klargemacht. Mit weiteren Spielern sei der Verein in guten Gesprächen.
Auf Rang sechs lauert der
Trainingsbeteiligung ein Problem
Nach der Vorrunde belegt Liga-Neuling
Für die kommende Saison hat Weselberg bereits einen neuen Coach verpflichtet. Assel scheidet auf eigenen Wunsch zum Saisonende aus, lässt seinen Spielerpass aber vorerst in Weselberg. Dann übernimmt Denis Jung, der sechs Jahre sehr erfolgreich beim Ligarivalen SV Hinterweidenthal tätig war und seit dieser Spielzeit eine Fußballpause einlegte. „Ich brauche noch Zeit. Vielleicht reicht es in der Rückrunde noch zum einen oder anderen Kurzeinsatz“, sagt Assel, der noch die Folgen eines Kreuzbandrisses auskuriert. Für die Rückrunde wünscht sich Assel eine anständige Vorbereitung, damit alle Spieler topfit aus der Winterpause kommen. Der SCW startet mit drei Heimspielen, allerdings gegen die namhaften Gegner Hüffelsheim, Hauenstein und Rodenbach. Die Weselberger haben aber in der gesamten vergangenen Saison und im bisherigen Rundenverlauf kein Heimspiel verloren. Trotzdem warnt der Coach: „Jedem sollte bewusst sein, dass 27 Punkte sehr wahrscheinlich nicht zum Klassenerhalt reichen werden.“
Verletzte Leistungsträger
Denis Jungs früherer Verein
Negativ bemerkbar hat sich der Ausfall von mehreren Leistungsträgern gemacht. Kapitän Kim-Dan Schenk, Fabian Zwick und Robin Tretter konnten mehrere Wochen nicht mitwirken. Zu allem Überfluss zog sich Angreifer Marius Schäfer beim 2:1-Erfolg am 5. November in Meisenheim einen Kreuzbandriss zu. „Marius war super in Form, hat bereits acht Tore erzielt und etliche vorbereitet. Diesen Ausfall können wir kaum kompensieren“, bedauert Tretter. Vereinsführung und Mannschaft sind mit der Arbeit des Trainer-Trios sehr zufrieden. Demzufolge hat der Verein das Engagement der drei um eine weitere Saison verlängert. „Die aktuelle Punkteausbeute reicht noch nicht. Aber wir sind guter Dinge, dass wir die nötigen Zähler für den Klassenerhalt holen werden“, so Tretter.
Vier Trainer, 72 Gegentore
Für Verbandsliga-Absteiger
Vor der Saison hätten einige Leistungsträger den Verein verlassen, die nicht adäquat ersetzt werden konnten. „Wir hatten keinen Kader, der in der Landesliga bestehen kann. Da waren wir nicht konkurrenzfähig“, räumt Weis ein. Das habe sich zuletzt aber gebessert. Immer häufiger sei die Mannschaft auf Augenhöhe mit dem jeweiligen Gegner gewesen. Natürlich fehle bisweilen die Cleverness. Im letzten Spiel des Jahres gelang ein 3:0-Erfolg gegen den SC Weselberg. „Das war ja nicht irgendein Gegner. Die haben 18 Punkte mehr als wir. Das Potenzial ist da. Wir müssen es nur auf den Platz bringen“, erklärt Weis. Ob es noch Neuzugänge gebe, müsse man abwarten. Das gestalte sich im Winter immer schwierig.
Neun Punkte Rückstand
Der Rückstand zum Fünftletzten, dem VfR Kaiserslautern, beträgt neun Punkte. „Der Rückstand ist groß. Aber wir geben keinesfalls auf. Im ersten Spiel nach der Winterpause müssen wir gleich beim VfR antreten. Das ist natürlich schon ein Schlüsselspiel“, so Weis.