Handball
Die Corona-Achterbahnfahrt der TS Rodalben
Geht die emotionale Achterbahnfahrt bei den Pfalzliga-Handballern der TS Rodalben weiter? Nach drei Spielausfällen wegen der Corona-Pandemie sollte das Team von Trainer Mirko Pesic am Sonntag in Albersweiler bei der HSG Landau/Land antreten. Doch sieben Corona-Infektionen bei der HSG führten zur nächsten Absage. Da aber auch der Wochenend-Gegner des TV Wörth absagte, einigten sich kurzerhand TVW und TSR nach Rücksprache mit Ligaleiter Norbert Diemer auf ein Vorziehen ihrer Partie auf Sonntag (18 Uhr) in der Bienwaldhalle in Wörth.
Erleichtert ist Rodalbens Handball-Abteilungsleiter Romi Hirtle, der diesen Deal mit einfädelte. Er unterstreicht: „Besser so. Irgendwann müssen wir ja spielen. Es steht fest, dass die Runde definitiv nicht abgesetzt wird.“ Überrascht von der Spielanfrage wurde TSR-Coach Pesic, der aber nach eigenen Worten sofort zustimmte, da er nicht wisse, was in den nächsten Wochen noch so alles passieren wird.
Wie gut findet das TSR-Team nach fünfwöchiger Pause ins Spiel?
Trotz der Knieblessur von Max Hubele hat sich die personelle Situation verbessert, zumal auch Max’ Bruder Timm Hubele wieder mitmischen kann und Nico Christ, ein Spieler aus der abgemeldeten zweiten Mannschaft, nach langer Pause den Kader ergänzt. Pesic merkte an: „Die Jungs trainieren gut, es fehlen halt die Spiele. Nach der fünfwöchigen Pause wird die Frage sein, wie wir ins Spiel kommen.“ Die TSR ist mit 6:12 Punkten aus erst neun Partien Zehnter im 13er-Feld, Wörth belegt mit 7:15 Zählern aus elf Spielen Rang acht.