Pirmasens
Diakoniezentrum: Stefan Höhn folgt Norbert Becker
Becker hatte sich offiziell schon Ende Oktober in den Ruhestand verabschiedet, blieb der Einrichtung aber noch als sogenannter Bevollmächtigter erhalten. Das Diakoniezentrum hat über 600 Mitarbeiter. Becker gilt nicht nur als Gesicht der Institution, sondern hat sich über seine mehrere Jahrzehnte dauernde Arbeit als Seelsorger in Pirmasens und darüber hinaus einen Namen gemacht. Sein Ruhestand wurde schon zwei Mal verschoben. Nach Informationen der RHEINPFALZ wurde zwar intensiv nach einem Nachfolger Beckers gesucht, aber das gestaltete sich schwierig. So gab es beispielsweise Kandidaten, die keine Mehrheit im Verwaltungsrat fanden. Umgekehrt war die Stelle für Pfarrer, die von weiter weg kommen nicht so attraktiv wie vergleichbare Posten, die deutlich besser bezahlt werden. Ursprünglich sollte Becker schon im vergangenen Spätsommer offiziell verabschiedet werden. Das soll nun kommendes Frühjahr geschehen. Becker stammt ursprünglich aus Sankt Ingbert, wohnt aber in Zweibrücken und bezeichnet sich als „Überzeugungs-Pirmasenser“ – kein Wunder arbeitet er doch seit 1981 in der Stadt. Unter anderem wirkte der Theologe 14 Jahre als Pfarrer an der Priesterwiese im Winzler Viertel. Außerdem war er Pfarrer in der Lukaskirche und unterrichtete als Lehrer am Immanuel-Kant-Gymnasium.
Sein Nachfolger Stefan Höhn ist promovierter Theologe und Mitte 30. Er wirkt derzeit noch als Gemeindepfarrer in Dannstadt und Assenheim (Rhein-Pfalz-Kreis). Diese Stelle hat er seit März 2018 inne. Zuvor war er nach seinem Theologiestudium wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität in Mainz und hat sein Vikariat in der Kirchengemeinde Essingen-Dammheim-Bornheim in der Südpfalz absolviert. Höhn ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bei der Eröffnung des Hospizes am Freitag war er schon in Pirmasens präsent. Höhn wird künftig zusammen mit dem kaufmännische Vorstand Carsten Steuer die Geschicke des Diakoniezentrums leiten.