Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Beschränkung für Volkslauf in Lemberg: Absurdes Verbot

Die Vorjahressiegerin im Wald bei Lemberg: Franziska Schrader vom TV Hinterweidenthal.
Die Vorjahressiegerin im Wald bei Lemberg: Franziska Schrader vom TV Hinterweidenthal.

Dass der Forst eine Sportveranstaltung eines Vereins auf einer ansonsten frei zugänglichen Waldstrecke verbieten kann, muss sich ändern.

Die Auflage des Forsts, die Laufveranstaltung des Turnvereins Lemberg nicht auf den beliebten Trails, sondern nur auf Hauptwegen durchzuführen, muss man nicht verstehen. Exakt die gleiche Argumentation des Forsts hat jüngst zur Absage des Donnersbergtrails geführt. Es wurde argumentiert, dass bei Sportveranstaltungen Landesforsten für die Verkehrssicherungspflicht verantwortlich zeichnet – anders als bei privaten Waldbesuchen. Mit Verlaub: Das klingt nach Amtsschimmel und Verantwortungsdiffusion. Eine einfache Lösung wäre es, per Unterschrift zu dokumentieren, dass man auf eigene Gefahr teilnimmt.

Und wenn Juristen das als nicht ausreichend erachten, muss eben die neue Landesregierung die Gesetzeslage so ändern, dass solch ein absurdes Verbot aufgehoben wird. Wer glaubt, dass ein Trailläufer aus Angst, es könne ein Baum auf ihn fallen, keinen Trail läuft, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

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