Pirmasens Beide Trainer verhindert: Johannes Matheis coacht TSR

Rodalben/Thaleischweiler. Der Trainingsschwerpunkt der Pfalzliga-Handballer der TS Rodalben vor dem Heimspiel heute Abend (Anwurf: 20 Uhr) gegen die SG Albersweiler/Ranschbach war klar: Wie bekomme ich den Ball in das zwei auf drei Meter große Tor?

„Natürlich stand das Torwurftraining diese Woche im Mittelpunkt“, berichtet Co-Trainer Hubert Hubele. Der Grund waren die 35 (!) Fehlversuche im Heimspiel am vergangenen Samstag, die Rodalben letztlich den Sieg gegen den TSV Kuhardt kosteten. Hubele: „Ich hätte mir die Haare ausreißen können.“ Ob die Übungsziele heute Abend auch erreicht werden, davon können sich weder Chefcoach Werner Ulbrich noch Hubele vor Ort ein Bild machen. Ulbrich ist in Urlaub, Hubele auf dem Abiball seiner Tochter in der Messehalle. „Der Termin war eigentlich frei, deshalb hat Werner Urlaub genommen. Dass jetzt auch der Abiball auf denselben Tag fällt, ist tragisch“, erklärt Hubele. Johannes Matheis coacht daher ausnahmsweise das Team. Rang drei in der Abschlusstabelle ist das Ziel der Turnerschaft, die erst 18 der 22 Spiele absolviert hat. Mit 17 Minuspunkten sind die Rodalber in dieser Rechnung aktuell die drittbeste Mannschaft der Liga, allerdings zusammen mit dem heutigen Gegner aus Albersweiler, der bereits 19 Partien ausgetragen hat. „Wir müssen so konzentriert wie beim Hinspiel auftreten“, fordert Hubele. Denn den unliebsamen Gegner besiegte die TSR in dessen Halle vor vier Wochen mit 27:23. „Natürlich wollen die Revanche“, weiß Hubele. Dies gelte es, mit dem bestmöglichen Team zu verhindern – und das kann, mit Ausnahme von Yannick Frank (ebenfalls Abiball) heute auch auf dem neuen Parkett der TSR-Halle auflaufen. Beim ersten Termin fürs Pfalzligaspiel TV Ruchheim gegen TV Thaleischweiler war außer Spesen nichts gewesen, denn wegen eines Schadens am Dach der Ruchheimer Halle wurde das Spiel auf den heutigen 21. März (Anwurf: 18 Uhr) verlegt. Beim TVT fehlen wohl der erkrankte Dominik Schweizer, der zuletzt im Heimspiel gegen Waldsee 14 Tore warf, und der beruflich verhinderte Florian Schantz. Zudem steht hinter Goalgetter Max Sema ein großes Fragezeichen. Er laboriert immer noch an seiner Verletzung aus dem Derby gegen Rodalben. „Bei Max ist der Wurfarm wieder geschwollen. Das sieht gar nicht gut aus“, berichtet Thaleischweilers Trainer Björn Stoll. So bekommen sonstige Ersatzspieler gegen die langen Kerls in Ruchheims Rückraum eine Bewährungschance. (pea/dri)

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